Plankstadt

Hausfrauen Reise ins sonnige Südtirol mit vielen Höhepunkten

Vom Flair verzaubert

Plankstadt.Die Herbstreise im Jahresprogramm des Vereins der Hausfrauen ist immer nochmal ein Höhepunkt. In diesem Jahr führte die siebentägige Reise im vollbesetzten Bus ins sonnige Südtirol. Untergebracht war die Gruppe in Kiens im Pustertal, mit Blick auf den 2200 Meter hohen Kronplatz.

Wuchtige Felsmassive im Kontrast zu den grünen Hängen, den Reben an der südlichen Weinstraße, den Palmen in den lieblichen Tälern mit mediterranem Flair, das bunt gefärbte Laub, Gegensätze, die den Reiz Südtirols ausmachen und wunderbar harmonieren.

Die Tagesunternehmungen begannen mit einer geführten Wanderung durch den Ort entlang des Gebirgsflusses Rienz. Die Stadt Bruneck, das pulsierende Zentrum im Herzen des Pustertales und dessen Hauptort, mit dem Hausberg Kronplatz, war das nächste Tagesziel. Das Antholzer Tal mit der weltbekannten Biathlon-Arena lud zum Spaziergang rund um den Antholzer See ein.

Spektakulär war die Dolomiten-Rundfahrt. Der Bus verließ die deutschsprachige Provinz Bozen und begab sich ins italienische Sprachgebiet der Provinz Belluno zu einem der berühmtesten Gebirgsseen, dem Misurina-See. An diesem Tag wurden drei Pässe bewältigt. Die Fahrt führte zur legendären Olympiastadt der Winterspiele von 1956, Cortina d'Ampezzo, der etwas in die Jahre gekommenen "Königin der Dolomiten".

Am Falzarego-Pass in 2117 Meter Höhe, mit Blick auf den berüchtigten Berg Col di Lana, dem Blutberg, an dem sich Österreicher und Italiener im Ersten Weltkrieg an der Gebirgsfront eine erbitterte Schlacht lieferten, wurde eine Pause eingelegt. Über den Campolongo-Pass erreichte die Gruppe die Skiregion der ladinischen Hochabtei Alta Badia und Corvara im rätoromanischen Sprachgebiet.

Dank an Organisatorin

Die Etappe am nächsten Tag führte durch das Eisacktal in die Landeshauptstadt Bozen mit Bischofssitz, umgeben von den westlichen Dolomiten, den Gebirgen Rosengarten und Schlern. Über spektakuläre Serpentinenstraßen ging es hoch zum Berg "Ritten" und hier zu den jahrhundertealten Erdpyramiden.

Den vorletzten Abend genoss die Gruppe bei Gesang und anregenden Spielen. Heinrich Seitz sorgte mit einem Märchenquiz für rege Geistesbetätigung, Gerhard Weisbrod erfreute die Gruppe als Gesangssolist und Heinrich "Atsch" Winkler begleitete mit der Gitarre. Die zweite Vorsitzende Anita Weick dankte der Vorsitzenden Thea Fritz für die Organisation der Reise.

Die letzte Tagestour führte in die von Palmen und subtropischem Flair umgebene Kurstadt Meran. Der wunderbare Abstecher auf die Südtiroler Weinstraße zum Kalterer See war der Abschuss der Reise. tf

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