Plankstadt

Welde Brauerei Beim 14. Bierathlon rennen und trinken rund 360 verkleidete Läufer um die Wette / Zweierteams müssen sechs Kilometer und zwölf Flaschen Gerstensaft schaffen

Wer schafft’s trotz Kohlensäure schnell ins Ziel?

Archivartikel

Plankstadt.Ein mit zwölf Flaschen gefüllter halber Kasten Welde zwischen zwei Läufern und sechs Kilometer Strecke – damit ist der Welde-Bierathlon fast schon erklärt. Die 14. Auflage des Plankstadter Bierkastenlaufs mit seinen rund 180 Teams in vielfach witzigen und aufwendigen Kostümierungen wird auch gern das „Hawaii der bierliebenden Ausdauersportler“ genannt: Schließlich gibt es auch in Plankstadt Blumenketten für die Läufer.

Am Samstag, 6. Oktober, steigt der Kultlauf ab 16 Uhr auf dem Gelände der TSG Eintracht in der Jahnstraße und ist auch für Zuschauer ein echter Hit. Unterstützt wird der Lauf vor Ort zum vierten Mal hilfreich und tatkräftig von den Plankstadter Handballern der TSG. Besonders freuen sich Letztere ebenso wie der Titelsponsor Welde über so viele hochgekrempelte Ärmel und begrüßen, dass sich auch die Gemeinde Plankstadt dieser sportlichen Spaß-Veranstaltung gegenüber so offen zeigt. Die 185 Team-Startplätze waren nach Anmeldestart im März innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. „Das geht immer Ruckzuck. Denn sowohl Hobby- als auch Leistungssportler freuen sich das ganze Jahr auf diesen großen Spaß“, so Jürgen Hilberath, Mitglied des ehrenamtlichen Organisationsteams und Iron-Man-Hawaii-Finisher.

Die schnellsten Teams laufen die sechs Kilometer in rund 25 Minuten, die langsamsten gehen es lieber ganz gemütlich an und benötigen schon mal über 70 Minuten. „Alle Starter wollen natürlich schnell laufen, aber beim Welde-Bierathlon steht einfach der Spaß im Vordergrund“, ergänzt Welde-Chef Dr. Hans Spielmann.

Austrinken oder Zeitstrafe

Der Bierathlon ist aber nicht nur etwas für Ausdauersportler. Der Laufwettbewerb hat eine Tücke: Jedes Team muss bis zum Zieleinlauf seine 12 Flaschen – Bier mit oder ohne Alkohol – aus dem halben Welde-Kasten ausgetrunken haben. Ansonsten drohen Zeitstrafen. Für die Trinkaufgabe gibt es eine spezielle „Drinking Zone“. Neben schnellen Beinen und einem guten Durst müssen die Teams eine ideale Strategie wählen, um das Ziel so schnell und gut wie möglich zu erreichen: zuerst trinken, dann laufen oder zuerst laufen, dann trinken. Oder abwechselnd laufen und trinken. Dabei kommen sowohl die Hobby- als auch die Leistungsläufer und auch die Bierfreunde jedes Jahr an ihre Grenzen, denn die Wirkung der Kohlensäure beim Laufen ist nicht zu unterschätzen.

Das Rennen startet am Samstagnachmittag um 16 Uhr auf der ausgeleuchteten Strecke. Es gibt drei Wertungen für Männer-, Frauen- und Mixed-Teams. Eine zusätzliche Punktewertung erhalten die Teams mit ihrer Verkleidung, denn es gibt auch Preise für die besten und kreativsten Kostüme. Die Besucher können sportliche Meisterleistungen miterleben und auf der anschließenden Bierathlon-Après-Party ausgelassen mitfeiern. zg

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