Reilingen

Rathaus Nach Infektion eines Mitarbeiters gehen Angestellte freiwillig zum Corona-Test / Infektionsketten sollen so unterbrochen werden

Alle Tests fallen negativ aus

Archivartikel

Reilingen.Im Rathaus der Gemeinde wurde ein Corona-Fall unter der Belegschaft bekannt, wie die Gemeindeverwaltung mitteilt. Das Gesundheitsamt konnte aber die Mitarbeiter als Kontaktpersonen der Kategorie I ausschließen. Dennoch entschied sich Bürgermeister Stefan Weisbrod dazu, unter der Belegschaft eine freiwillige Testung durchzuführen. Man wollte so für Gewissheit sorgen – nicht nur für die Mitarbeiter im Rathaus selbst, sondern auch die Besucher, die für bestimmte Anliegen das Rathaus der Gemeinde aufsuchen müssen. Zudem wollte man so frühzeitig Infektionsketten unterbrechen, sollte sich ein weiterer Beschäftigter infiziert haben.

Die Teilnahme an der Testung war freiwillig. Davon ließen sich die Mitarbeiter allerdings nicht abhalten und erschienen alle zu einem Test. Somit konnte so gut wie die komplette Belegschaft getestet werden. Der Corona-Test wurde von den Angestellten in der Praxis Dr. Klaus Geng durchgeführt.

Abstrich aus Rachen und Nase

Das Team der Praxis nahm die Proben aus Rachen- und Nasenschleimhaut durch das Fenster der Arztpraxis ab. Nach der Reihe und immer mit genügend Abstand wurde so jedem Bediensteten der Abstrich entnommen. Der Test mit vorheriger kurzer Aufklärung dauerte kaum zwei Minuten. Nach einer knappen Stunde waren alle Mitarbeiter getestet.

Die Ergebnisse der Abstriche bekamen das Rathaus beziehungsweise die Mitarbeiter bereits am nächsten Vormittag schon mitgeteilt. Mit einer erfreulichen Nachricht, denn alle Tests wurden als „negativ“ ausgewertet. Somit war bestätigt, dass es im Rathaus zu keiner Kettenreaktion unter den Mitarbeitern kam, wie es abschließend heißt. zg

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