Reilingen

Friedrich-von-Schiller-Schule Bis in vier Wochen sind sechs neue Unterrichtsräume nutzbar / Mensa folgt im Spätjahr

Arbeiten biegen auf die Zielgerade ein

Archivartikel

Reilingen.Der Sommer hat in diesen Tagen seinen Höhepunkt erreicht. Die Schüler genießen die unterrichtsfreie Ferienzeit und suchen bei schwülwarmen Temperaturen Abkühlung an Badeseen. Auf der Schulbaustelle wird indes ununterbrochen weitergearbeitet. Das Finale ist eingeläutet. Sechs neue Unterrichtsräume sollen in einem nord-westlichen Anbau bis zum Schuljahresanfang fertiggestellt sein. Knapp vier Wochen sind es noch bis dahin. Wenig Zeit, um die Klassenzimmer im Erd- und Obergeschoss nutzbar zu machen.

Noch stehen diverse Gewerke aus. Bei der Mensa samt Küche im Untergeschoss braucht es wegen der umfangreichen technischen Ausstattung noch etwas Zeit. Sie werden erst im November zur Verfügung stehen und zusammen mit den Außenanlagen das schulische Zukunftsprojekt nach eineinhalb Jahren abschließen.

Pro Klassenstufe stehen drei Räume zur Verfügung, pro Stockwerk ist Raum für zwei Klassenstufen, so dass der Neubau Platz für vier Klassenstufen bietet. Das Erdgeschoss bleibt Küche und Mensa vorbehalten. Insgesamt sind für den Erweiterungsbau Kosten in Höhe von 5,8 Millionen Euro veranschlagt, wobei die Gemeinde mit Zuschüssen in Höhe von 2,1 Millionen Euro rechnet.

Im Zeitplan

Architekt Jürgen Roth hat keine Zweifel: „Die beiden oberen Geschosse werden wie geplant fertig und können von der Schule nach den Sommerferien genutzt werden“. In den künftigen Unterrichtsräumen wird letzte Hand angelegt. In der dritten Augustwoche kommen die Bodenleger und Maler. Ihnen folgt der Einbau von Brandschutztüren als Trennelement zwischen Alt- und Neubau. Deckenleuchten, Möblierung und Tafeln bilden den Abschluss. Während im Gebäudeinneren noch energisch angepackt wird, hat die äußere Metallfassade bereits nahezu ihr endgültiges Aussehen erhalten. Das Gerüst konnte bereits abgebaut werden.

Auf der Westseite wird gerade eine stählerne Außentreppe montiert. Sie dient als Fluchttreppe im Brandfall und ist eine wichtige Voraussetzung zur Inbetriebnahme der Klassenräume in den oberen Geschossen. Die einzelnen Treppenläufe haben eine Breite von jeweils 1,40 Meter.

Noch im September werden die Außenanlagen im Anschluss an das Bestandsgebäude ausgeführt. jd

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