Reilingen

Schillerschule Erweiterungsbau wächst in die Höhe / 4,9 Millionen Euro werden investiert

Arbeiten kennen keine Sommerferien

Reilingen.Keine Sommerferien duldet die Baustelle des Neubaus der Friedrich-von-Schiller-Schule. Der dreigeschossige Rohbau soll bereits bis Ende Oktober hochgezogen sein, um dann dem deutlich zeitintensiveren Innenausbau den Vortritt zu überlassen.

Nachdem der eigentliche Baustart wegen den schwer lokalisierbaren Wärmeversorgungs-, Strom- und Telekommunikationsleitungen sich bis nach den Pfingstfeiertagen verzögert hatte, wächst der Neubau nun auf dem fertiggestellten Gründungskörper rasant in die Höhe. Zuvor erfolgte die Gründung auf einer Fläche von 26 mal 29 Metern mit Einzel- und Streifenfundamenten, die tiefer in den Böden geführt werden mussten als üblich, weil im Baugelände teilweise bis drei Meter Tiefe Geländeauffüllungen von früher vorhanden waren, die keine Lastabtragung ermöglichten. In dieser Phase sind Statiker, Prüfstatiker und Bodengutachter im ständigen Austausch mit dem Architekten, um die Problempunkte zu erörtern und die Arbeiten zu überwachen.

„Nicht weniger als 4,9 Millionen Euro investiert an dieser Stelle unsere Gemeinde in ihren Schulstandort“, so Stefan Weisbrod. „Unsere Schule war und ist uns lieb und teuer“, so der Bürgermeister, der damit auch seine Dankbarkeit der vorhergehenden Generation gegenüber zum Ausdruck bringt, da auch schon früher sehr aufwendig in die Schule mit all ihren heutigen Vorzügen investiert wurde.

„Wir freuen uns besonders auch auf die nagelneue Mensa, sowohl für alle hungrigen Grundschüler als auch die Schüler der neuen Gemeinschaftsschule. Gerade unsere neue Gemeinschaftsschule wird nach den aktuellen Anmeldezahlen mit deutlich über 40 Schülern dauerhaft zweizügig werden und sieht damit einer rosigen Zukunft entgegen“, so der sichtlich glückliche Bürgermeister. zg

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