Reilingen

Bauhof Für rund 50 Kilometer Straße zuständig / 30 Tonnen Streusalz sind eingelagert / Bürger sind in der Pflicht

Auf Wintereinbruch vorbereitet

Archivartikel

Reilingen.Glaubt man den digitalen Wetterfröschen, dann bringt die erste Januarwoche nicht nur Kälte mit sich – für Sonntag und Montag ist in der Region mit Schneefall zu rechnen. Zwar wird das winterliche Gastspiel nicht von Dauer sein, doch gerade montags, wenn das Land aus den Feiertagen in den Normalbetrieb zurückkehrt, dürfte es zu einigen Komplikationen im morgendlichen Berufsverkehr kommen. Denn bekanntlich kommt der Winter immer unverhofft, trifft er insbesondere die Autofahrer meist unvorbereitet.

Was sehr schön Anfang Dezember zu beobachten war, als ein erster winterlicher Gruß für eine vorübergehend geschlossene Schneedecke sorgte. Zum Leidwesen der berufstätigen Verkehrsteilnehmer, die mit den widrigen Bedingungen auf dem Weg zur Arbeitsstelle so ihre Probleme hatten. Doch schon am Vormittag war der Schnee nur noch Erinnerung.

Doch auch wenn die weiße Pracht nur von kurzer Dauer war – eines hat sich deutlich aufgezeigt: Auf den Wintereinbruch ist der kommunale Winterdienst gut vorbereitet. Fahrzeuge und notwendige Gerätschaften, wie Schneeschild, Bürste oder Streuer sind bereits angebaut, die Bereitschaft eingeteilt und die Fahrer unterwiesen. Und die Lager sind mit rund 30 Tonnen Streusalz gut gefüllt.

Durch die Wetterprognosen vorgewarnt, machten sich Anfang Dezember die ersten Räumteams schon früh morgens um 5 Uhr auf den Weg, um die Gemeindestraßen nach den Vorgaben der aktualisierten Räum- und Streupläne von Schnee und Eis zu befreien. Zum regulären Dienstbeginn um 7.15 Uhr schloss sich ein halbes Dutzend weiterer Helfer als Verstärkung an. Bis gegen Mittag konnte der erste Wintereinsatz beendet werden.

So wird es auch in der kommenden Woche sein, kehrt der Winter zurück. „Unser Winterdienst stellt die Befahrbarkeit der Ortsstraßen ab 6 Uhr bis in die Abendstunden an Werktagen, sowie an Sonn- und Feiertagen ab 7 Uhr sicher“, erklärt Bauhofleiter Torsten Braun. Geräumt und gestreut würden alle Hauptverkehrswege, öffentliche Plätze, Fußgängerüberwege und Bushaltestellen. In den untergeordneten Nebenstraßen finde dagegen nur ein eingeschränkter Winterdienst statt. Um die Landesstraßen bis hin zur Autobahn kümmere sich die Straßenmeisterei. „Die kommunale Verantwortung erstreckt sich mittlerweile über rund 40 Kilometer Ortsstraßen und gut zehn Kilometer Gemeindeverbindungsstraßen“, stellt Braun fest.

Zur Verkehrssicherheit müssen auch die Bürger ihren Teil beitragen. Nach den Regelungen der kommunalen Streupflichtsatzung sind die Anlieger verpflichtet, die Gehwege bei Schnee und Glätte an Wochentagen bis 7 Uhr morgens, an Samstagen bis 8 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr frei zu halten. Der Schnee muss so an den Gehwegrand geschoben werden, dass Fußgänger ungehindert passieren können. Dieses Vorgabe gilt den ganzen Tag und endet um 21 Uhr. aw/jd

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