Reilingen

Anfragen Viele Spenden für Nothilfefonds

AVR pocht auf ihr Recht

Archivartikel

Reilingen.Über die Annahme von Spenden in Höhe von rund 2700 Euro hatte der Gemeinderat zu entscheiden. Mit den Zuwendungen bedacht wurden die Schillerschule, 338 Euro, die Flüchtlingshilfe, 75 Euro, der Nothilfefonds, 500 Euro, und die Corona-Hilfe, 1700 Euro.

Sabine Petzold (FWV) nutzte die Gelegenheit, sich nach der Höhe der Mittel in den Fonds zu erkundigen. Wie Bürgermeister Stefan Weisbrod erwiderte, umfasse der Nothilfefonds mit den Mitteln der Corona-Hilfe derzeit rund 21 000 Euro, der Flüchtlingsfonds 3000 Euro. Die spannende Frage sei nun, wie die Hilfe zu den Menschen gebracht werden kann.

Elektrosammlung eingestellt

Im Anfrageteil ergriff erneut Petzold das Wort und erkundigte sich nach der von ihrer Fraktion angestoßenen Sammlung von Elektrokleinteilen beim Bauhof. Dieser sei durch die AVR ein Riegel vorgeschoben worden, wollte sie von Weisbrod wissen, ob es Gespräche mit dem Unternehmen gebe, wie es weitergehen soll.

Für die AVR, so Weisbrod, gehe es um die Umsetzung einer EU-Richtlinie, die sie zwinge, ihre Rechte geltend zu machen und die lokale Sammlung zu untersagen. Für ihn sei das Thema noch nicht vom Tisch, er versuche gemeinsam mit der AVR eine gesetzeskonforme Lösung zu finden, zeigte sich Weisbrod optimistisch, die Sammlungen fortsetzen zu können.

Peter Kneis regte an, am Donnerstag, 22. Oktober, am Gedenkstein an die Deportation der Reilinger Juden nach Gurs vor 80 Jahren zu erinnern. aw

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