Reilingen

Busverkehr Nach fünf Monaten sind die Haltestellen in der Speyerer Straße wieder geschützt

Beim Warten wird niemand mehr nass

Reilingen.Fünf Monate hat es gedauert, bis auch die beiden Haltestellen für den öffentlichen Linienverkehr in der Speyerer Straße wieder einen komplett ausgestatteten, schützen-den Unterstand erhalten haben. Er dürfte gerade um diese Jahreszeit, wo sich das Wetter vermehrt von seiner unangenehmen Seite zeigt, bei den Fahrgästen sehr willkommen sein. Der Kostenaufwand lag bei überschlägig 20 000 Euro.

Ursprünglich sollten die mit der „Haydnallee“ und „Hockenheimer Straße“ baugleichen Wartehallen schon im September aufgestellt werden. Die unterschätzte Widerstandsfähigkeit der alten Fundamente an den Haltepunkten „Katholischer Kindergarten“ und „Trafostation“ machte dem Team der Firma Kienzler aus Hausach einen Strich durch die Rechnung.

Mit Sitzgelegenheiten

Ein Bauunternehmer und der kommunale Bauhof mussten herangezogen werden, um die massiven Betonrückstände abzubrechen, neue Fundamente zu setzen und den Wartebereich mit einem Verbund-steinpflaster auszulegen. Erst dann konnten die beiden neuen Dreifeld-Wartehallen aus feuerverzinktem, anthrazit beschichtetem Stahl samt Dachverglasung im Dezember montiert werden. Was seither als Witterungsschutz noch fehlte, war das den Unterstand einhüllende, bruchsichere Einscheiben-Sicherheitsglas, das am Dienstag eingebaut werden konnte.

Natürlich erwartet die Fahrgäste auch eine integrierte, stabile Sitzgelegenheit und eine Fahrplanvitrine. Gut für das Sicherheitsgefühl, dass der Unterstand an der KiTa „St. Anna“ jetzt unmittelbar beleuchtet ist. Der Haltepunkt „Trafostation“ wird durch das Licht der Straßenlaternen angemessen erhellt. jd

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