Reilingen

Verkehr Geschwindigkeitsanzeige zur Sensibilisierung der Autofahrer installiert / Messungen werden ausgewertet und an die Behörden übergeben

Damit jeder Fahrer sieht, wie schnell er fährt

Reilingen.Der Verkehr auf der Landstraße L 546 bleibt eine Daueraufgabe. Die Lärmbelastungen für die Anwohner am Königsberger Ring und in der Breslauer Straße sind seit geraumer Zeit ein stetiges Thema für die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung. Alle bisher von Reilingen bei den übergeordneten Behörden angeregten Verbesserungsvorschläge und Lösungsversuche scheiterten, weil sie in deren Augen nicht genehmigungsfähig oder schlicht zu aufwendig waren, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Bürgermeisteramt.

Auf der L546 gilt derzeit ja eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 Stundenkilometern, die jedoch bei freier Strecke, besonders in den Abendstunden, deutlich überschritten wird.

Zusätzlich ist eine Querung der Straße für Spaziergänger oder Radfahrer nur schwer möglich, weil die anfahrenden Kraftfahrzeuge durch die zu hohe Geschwindigkeit erst spät gesehen werden können.

Der Kreisel am Ortseingang veranlasst viele Autofahrer zu unvorsichtigen und geräuschintensiven Fahrmanövern. Daher wünschen sich Anwohner und Gemeindeverwaltung verkehrsberuhigende Maßnahmen oder regelmäßige Verkehrskontrollen.

Um die Zahlen verifizieren zu können, hat die Gemeindeverwaltung nun Zählungen für die Rückseite Königsberger Ring in Auftrag gegeben. Ende Juli 2019 waren deshalb entlang der L 546 zwei Zählgeräte mit Kameras angebracht. Hierbei wurden die gefahrenen Geschwindigkeiten erfasst, die in die Berechnung des Lärms mit einfließen.

Die gemessenen Daten werden nun ausgewertet und an die übergeordneten Behörden übermittelt. Damit möchte man das Problem beziffern und den bisherigen Forderungen mehr Nachdruck verleihen.

Tempo runter, Fuß vom Gas

Um in der Zwischenzeit die Situation zu verbessern, wurden in der vergangenen Woche an zwei Stellen Geschwindigkeitsanzeigegeräte aufgehängt, um die Kraftfahrer für die gefahrene Geschwindigkeit zu sensibilisieren und dadurch eine Temporeduzierung zu erreichen.

Damit einhergehend erhofft sich die Verwaltung eine Senkung des Lärmpegels und eine Erhöhung der Verkehrssicherheit für die querenden Fußgänger und Radfahrer. „Wir arbeiten mit Nachdruck daran, eine Möglichkeit zur Verbesserung der Situation zu finden“, betont Bürgermeister Stefan Weisbrod. zg

Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional