Reilingen

Friedrich-von-Schiller-Schule Erweiterung liegt im Zeitplan / Ende des Monats soll das erste Geschoss fertig sein

Der Anbau wächst stetig in die Höhe

Archivartikel

Reilingen.Hitzegrade, wie sie in diesem Sommer zeitweise anzutreffen waren, sind auch für das südeuropäische Team der Philippsburger BS Bauunternehmung etwas Außergewöhnliches. „Da muss man schon über eine robuste Konstitution verfügen, um diese Periode schadlos zu überstehen“, sagt Polier Vlado.

Er leitet eine acht- bis zehnköpfige Arbeitsgruppe an, die seit Anfang Juni den Rohbau für den Schulanbau hochzieht und jegliche Witterungseinflüsse unverdrossen wegsteckt. Eine sommerliche Arbeitsunterbrechung, wie sie auf vielen Baustellen anzutreffen ist, kommt bei diesem stattlichen Hochbauprojekt nicht in Frage. Denn der komplette Rohbau soll termingerecht bis zum Spätherbst fertig gestellt sein.

Von Hitzeperioden unbeeindruckt

Wie ein Baustellen-Rundgang mit dem bauleitenden Architekten Jürgen Roth zeigt, kommt die westliche Schulerweiterung planmäßig voran. Nach einer aufwendigen Gründung mittels Einzel- und Streifenfundamenten konnte in der vorletzten Juliwoche die Bodenplatte für das untere Geschoss betoniert werden.

Inzwischen sind auch schon die Wände und Betonstützen im Untergeschoss fertiggestellt. Aktuell wird gerade an der ersten Geschossdecke gearbeitet. Die Fertigteil-Schalungsplatten sind verlegt. Hierauf muss nun die Stahlbewehrung eingebaut werden. Der Beton wird gegossen, sobald auch die seitliche Randschalung gestellt ist.

In einem Teilbereich der künftigen Mensa werden die Decken als Sichtbetondecken mit Schaltafeln geschalt. „Das ist zwar geringfügig aufwendiger“, erklärt Jürgen Roth. Aber man gewinne damit an Raumhöhe, zumal keine abgehängten Decken notwendig werden. Damit am Ende dennoch eine gute Raumakustik entstehe, werde der Raum mit frei hängenden Akustik-Paneelen ausgestattet, die über wirksame Dämmeigenschaften verfügen.

In der letzten Augustwoche ist es soweit, dass die Decke betoniert und damit das erste Geschoss fertig gestellt werden kann. Auf dieser Etage wird später eine Mensa mit einer Grundfläche von 250 Quadratmetern, aber auch eine voll ausgestattete Küche anzutreffen sein. Darüber hinaus entstehen dort noch Räume für den Hortbereich.

Mit den Wänden und Stützen des Erdgeschosses, dem zweiten von insgesamt drei Geschossen, finden die Hochbauarbeiten im September ihren Fortgang. Mit der Leistung der verpflichteten Bauunternehmung zeigt sich Architekt Jürgen Roth durchaus zufrieden. „Die Bauleute arbeiten routiniert und sind voll auf den Fertigstellungstermin fokussiert“. jd

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