Reilingen

Senioren-Pflegeheim Mit den Rohbauarbeiten liegt die Gemeinde im Zeitplan / 80 Tonnen Armierungseisen verbaut

Die ersten Stahlbetonwände stehen

Reilingen.Auf dem riesigen, über 4000 Quadratmeter großen Gelände Ecke „Kleiner Hertenweg“ und „Am Feldrain“ geht es zu, wie im Taubenschlag. Angesichts der Größe des künftigen Pflegeheimes mit einem Rauminhalt von über 17 000 Kubikmetern muss eine ganze Menge Material an die Baustelle transportiert und dort zeitnah verarbeitet werden.

Für einen zügigen Baufortschritt förderlich ist die Motivation der Mitarbeiter der Orbau Bauunternehmung, aber auch das beste Bauwetter. Polier Michael Großmann hat deshalb aktuell keinen Grund, zu klagen. Das unter seiner Leitung errichtete Mammutprojekt kommt gut voran. „Wenn alles klappt, werden wir den Gebäudekomplex noch vor der zweiwöchigen Sommerpause im August bis auf Oberkante Erdgeschoss fertiggestellt haben.“

Vorgefertigte Teile verwendet

Im südlichen Bauabschnitt ist die Bodenplatte mittlerweile betoniert. Dort werden bereits die ersten, zweischaligen Stahlbetonwände gesetzt. Die Fertigteile verfügen über präzise Maße, einen ausgezeichneten Brand- und Schallschutz sowie eine hohe Wärmespeicherfähigkeit. Geschätzt werden vor allem die relativ kurzen Einbauzeiten. Nicht zu vergessen die bereits im Fertigungswerk in die Schalung eingebrachten Leerrohre und Dosen für die spätere Elektroinstallation. Ein mobiler Kran hievt die 2,78 Meter hohen und bis zu fünf Tonnen schweren Fertigteile an Ort und Stelle.

Derweil entwickelt sich auch der nördliche Bauabschnitt planmäßig. Dort kann voraussichtlich noch in der letzten Juniwoche ebenfalls die Betonplatte gegossen werden. Perimeterdämmung und Verschalung sind fertiggestellt. Die zur Bewehrung eingebrachten Stahlmengen sind enorm. „Rund 80 Tonnen Armierungseisen haben wir allein im Bodenbereich verarbeitet“, erklärt Polier Michael Großmann. jd

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