Reilingen

Bauhof Rotierende Stahlborsten entfernen Unkraut auf versiegelten Flächen der Gemeinde

Eine saubere und ökologische Methode

Reilingen.Unkraut und Wildkräuter sprießen aus allen Ritzen, und zwischen den Steinfugen macht es sich besonders breit. Insbesondere auf Parkplätzen, Bürgersteigen und Straßenrinnen ist das der Fall. Diese erhalten dadurch schnell ein ungepflegtes Aussehen. Doch wie soll man dieser Plage Herr werden. Unkräuter und Gräser manuell zu entfernen, ist eine undankbare Aufgabe und erfordert viel Zeit und Geduld. Oder etwa die chemische Keule einsetzen? Weit gefehlt. Es gibt nämlich kein Mittel, das derzeit auf versiegelten öffentlichen Flächen zugelassen ist.

Bauhofleiter Torsten Braun hat sich für eine wirksame und umweltschonende Methode entschieden, dem lästigen Unkraut Paroli zu bieten. Mit einer mechanischen Wildkrautbürste des Herstellers Kersten können die Pflaster- und Rinnenflächen im Eiltempo von Unkraut befreit werden. Sie wird einfach am Frontkraftheber des Fendt-Traktors oder am Holder montiert. Der hydraulische Antrieb hält den rotierenden Bürstenvorsatz von 60 Zentimeter Durchmesser in Schwung.

Einsatzmöglichkeiten überzeugen

Von der Leistungsfähigkeit und den technischen Einsatzmöglichkeiten ließ sich Bürgermeister Stefan Weis-brod bei einer praktischen Vorführung überzeugen. Mit Carsten Hennrich, dem Gebietsvertreter der Raiffeisen Mannheim, war er sich daher schnell handelseinig. „Die Wildkrautbürste ist das ideale Ergänzungsgerät zu unserer Kehrmaschine“, findet Stefan Weisbrod, dem viel daran liegt, die öffentlichen Flächen seiner Gemeinde in einen gepflegten Zustand zu versetzen.

7500 Euro kostet das Anbaugerät. Eine Anschaffung, für die sich Bauhofleiter Torsten Braun mit Verve eingesetzt hat. Für ihn steht fest: „Ohne mechanische Hilfe können wir das Unkraut auf den zahllosen öffentlichen Flächen nicht in Schach halten“.

Eine besondere Bitte richtet er an die Hauseigentümer im Ort. „Für einen reibungslosen Geräteeinsatz ist es unbedingt notwendig, dass die Hecken privater Grundstücke nicht in den öffentlichen Raum überstehen und zurückgeschnitten werden.“ jd

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