Reilingen

Hockenheimer Straße Abschluss der Arbeiten steht unmittelbar bevor / 16 Monate lang war die Ortsdurchfahrt gesperrt / Bus verkehrt wieder auf seiner Trasse

Ende Juni soll der Verkehr wieder rollen

Archivartikel

Reilingen.Noch will man es beim Anblick der Baustelle kaum glauben. Aber Projektleiter Arno König und das ausführendes Tiefbauunternehmen Firma Gärtner haben sich festgelegt: Die „Hockenheimer Straße“ wird bis zum letzten Juniwochenende wieder durchgängig befahrbar sein. Ab Montag, 29. Juni, kehren Buslinien und Ruftaxiverkehre auf die alte Fahrtstrecke zurück und dienen die vollkommen erneuerten, selbstverständlich barrierefrei gestalteten Haltepunkte am „Rathaus“ und „Wilhelmstraße“ an. Die Ersatzhaltestellen in der „Unteren Hauptstraße“ entfallen zum selben Zeitpunkt. Die Verkehrsampel am Anschluss zur Landesstraße 723 Reilingen Ost wird abgeschaltet und der Abbau ist noch vor Monatsende veranlasst.

Wegen einer Generalsanierung war die zur Ortsstraße abgestufte „Hockenheimer Straße“ dann über einen Zeitraum von rund 16 Monaten auf ihrer gesamten Länge lahmgelegt. Mit dem Bauabschluss verfügt der runderneuerte und mobilitätsgerecht veränderte Straßenzug unterirdisch über eine moderne Infrastruktur. Oberirdisch kommt sie mit einem völlig veränderten Aussehen daher. Dafür sorgen neue Beläge für Fahrbahn- und Gehwege, ein weiterer Fußgängerüberweg, barrierefrei und benutzerfreundlich gestaltete Haltestellen sowie 32 Spalier-Linden.

Neu konzipierte Wartebereiche

Bis zur endgültigen Freigabe der „Hockenheimer Straße“ sind noch diverse Restarbeiten zu bewältigen. Seit der zweiten Juniwoche erhalten die beidseitigen Gehwege in einem letzten Bausektor ihren Pflasterbelag. In dieser Woche enden die Asphaltarbeiten mit dem Aufbringen der abschließenden Deckschicht.

Ein neues Gesicht erhält der Haltepunkt gegenüber dem Rathausgebäude. Der Standort für die Wartehalle mit dem schon bekannten, harmonischen Design wird etwas an den nördlichen Randbereich verschoben. Die Pflasterflächen der ehemaligen, bereits abgerissenen Wartehalle werden zurückgebaut und durch öffentliches Grün ersetzt. Von zwei Zugängen zum östlich angrenzenden Parkplatz bleibt nur noch einer erhalten.

Wie schon an der Haltestelle „Wilhelmstraße“ wird auch hier die vorgelagerte Haltebucht aufgelöst. Die Busse stoppen zum Zu-/Ausstieg künftig auf der Straße.

Straßenlaternen für mehr Licht

Der Gehweg erhält einen gelben Belag aus Natursteinpflaster, identisch mit dem Haltepunkt auf der gegenüberliegenden Rathausseite. Taktile Bodenindikatoren erleichtern Blinden und Sehbehinderten die Teilnahme am öffentlichen Personennahverkehr. Ausgeleuchtet wird der Haltebereich durch eine neue Straßenlaterne. Mit zusätzlichen Strahlern bestückt, wird sie auch die Fassade des historischen Rathausgebäudes in der Dunkelheit zum Leuchten bringen.

Natürlich dürfen auch Fahrradabstellmöglichkeiten, fünf an der Zahl, nicht fehlen. Selbst an drei in den Boden eingelassene Fahnenhülsen wurde gedacht. jd

Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional