Reilingen

Gemeindeverwaltung Zerstörungen verursachen jährlich einen Schaden von 25 000 Euro / Jeder Fall wird zur Anzeige gebracht

Erneut Schäden durch Vandalismus

Archivartikel

Relingen.In letzter Zeit haben die Schäden durch Vandalismus in der Gemeinde besorgniserregend zugenommen, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Der Klassiker unter den Schäden durch Vandalismus seien Graffiti. Aber auch Parkbänke, Regenrinnen und vor allem Laternen seien nicht vor Zerstörungswut sicher.

So wurde Anfang Mai auf dem Waldfestplatz das Abflussrohr für das Regenwasser durch Tritte oder Schläge zerstört und die frisch aufgemöbelten Sitzbänke im Außenbereich wurden durch das Ausdrücken von Zigaretten auf der Oberfläche beschädigt. Es sah aus wie nach einem Schlachtfeld, stellt die Verwaltung fest.

Die Aufzählung dieser oder ähnlicher Vorkommnisse ließe sich beliebig fortsetzen: Die schönen historischen Lampen am Festplatz werden regelmäßig umgetreten und die „Safety Kids“, die Autofahrer zum Beispiel in der Haydnallee zum Langsamfahren veranlassen sollen, sind ebenfalls ein beliebtes Ziel für gedankenlosen Vandalismus. Auch werden immer mal wieder junge Bäume umgetreten oder Sonnensegel auf Spielplätzen zerschnitten.

Liste ärgerlicher Vorfälle

Hinzu kommen kleinere Ärgernisse wie Graffitis an Halle und Schule, das Bekleben von Verkehrsschildern oder das Zerstören von Blumenbeeten durch das Befahren mit Autos oder Fahrrädern. Ein ständiger Anstoß sind zahlreiche Scherben, wenn Flaschen einfach auf dem Boden zerschmettert werden.

Sind öffentliche Einrichtungen betroffen, muss regelmäßig der Bauhof ausrücken. Auf bis zu 25 000 Euro pro Jahr summieren sie sich die Schäden.

Gemeinsam am Ortsbild arbeiten

Geld, das woanders im Haushalt wieder fehle, sagt Bauhofleiter Torsten Braun. „Der großen Gemeinschaft der Reilinger Bürger ist sicher daran gelegen, dass Reilingen ein schönes Ortsbild hat und man sich hier sicher fühlen kann.“

Jeder Vandalismus wird zur Anzeige gebracht. Die Gemeindeverwaltung bittet um die Mithilfe der Bevölkerung und um sachdienliche Hinweise an die Polizei (Telefon 06205/3 11 29), wenn entsprechende Beobachtungen gemacht werden. zg

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