Reilingen

Raupenplage Eichenprozessionsspinner wird bekämpft

Gefahr gebannt

Archivartikel

Reilingen.Die Gemeindeverwaltung hat auch dieses Jahr den Eichenprozessionsspinner bekämpfen lassen. Um die Raupe unschädlich zu machen, hat in den vergangenen Tagen die Reilinger Schädlingsbekämpfungsfirma Zuber den Häutungshemmer Diflubenzuron auf Eichen gesprüht.

Seit knapp 20 Jahren hält er die Rheinebene in Schach – der Eichenprozessionsspinner. Seine Raupen sind richtige Ekeltiere. Sie zerstören nicht nur die Blätter von Eichenbäumen, sie legen auch ein giftiges Netz um Stämme und Blätter. Wer damit in Berührung kommt, zeigt heftige allergische Reaktionen, die auch schwere Gesundheitsschäden zur Folge haben können. Die Gemeindeverwaltung warnt davor, Raupen und Raupennester anzufassen.

„Die regelmäßigen Bekämpfungsmaßnahmen zeigen Erfolg. Die Reilinger Eichen sind nur wenig befallen“, berichtete Rolf Zuber. Dabei wurde an rund 60 Bäumen mit einer Hochdruckspritze das Pflanzenschutzmittel ausgebracht.

Gespritzt wurden die Plätze, an denen sich oft und viele Menschen aufhalten, wie zum Beispiel an der Schule oder bei der Bürgerbegegnungsstätte. jd

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