Reilingen

Verkehr Fahrzeiten der Buslinie sollen ausgedehnt werden

Gemeinde trägt Zuschlag für Verbesserung der Linie 717

Archivartikel

Reilingen.Die Neuvergabe des Linienbündels Schwetzingen-Hockenheim fällt in die Zeit der Sanierung der Salierbrücke ab 2019. Der Konzessionsvertrag läuft im Juni 2020 aus und soll deshalb bis Dezember 2021 verlängert werden. Weil der Busverkehr Rhein-Neckar (BRN) die Kosten nur bis zum Ende des Konzessionsvertrags garantiert hat, musste der Gemeinderat nun über Mehrkosten abstimmen.

Gleichzeitig wurde dem Ratsgremium ein Konzept zur Fahrplanverbesserung für die Buslinie 717 vorgelegt, das ab Dezember greifen könnte, aber nur, wenn alle beteiligten Gemeinden den zusätzlichen Kosten zustimmen. Dazu sind einige Maßnahmen geplant.

Für die Linie 717 sollen die in den Fahrplänen hinterlegten Fahrzeiten ausgedehnt werden, wodurch sich im Tagesumlauf eine im Hinblick auf den Fahrplan stabilere und pünktlichere Betriebslage ergeben könnte. Durch die Ausdehnung der Fahrpläne wird es notwendig, auch zusätzliche Fahrzeuge in den Umläufen vorzusehen.

Wenn die Salierbrücke ab Januar 2019 für voraussichtlich 26 Monate für den Individualverkehr gesperrt wird, verkehrt die Linie 717 mit allen Fahrten auf dem normalen Linienweg bis zum Parkplatz Lußhof. Dort besteht die Möglichkeit, auf einen Kleinbusshuttle umzusteigen, der zum Speyerer Domplatz fährt.

Der Gemeinderat nahm das Konzept für den Baustellenverkehr mit dem Shuttlebus einstimmig zur Kenntnis. Ohne Gegenstimmen war das Ratsgremium auch für die Mehrkosten von rund 5200 Euro für 2020 und rund 9700 Euro für 2021 zur Verlängerung der Finanzierungsvereinbarung des Linienbündels Schwetzingen-Hockenheim. Die Verbesserung der Fahrpläne für die Linie 717, um Verspätungen und Fahrtausfällen entgegenzuwirken, schlägt noch mit jährlichen Kosten von 21 000 Euro zu Buche. vw

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