Reilingen

Hildastraße Freigabe nach Vollausbau für 850 000 Euro mit Anwohnern gefeiert / Nahezu ohne Unterbrechungen durchgearbeitet

Großherzogin hätte sich gefreut

Archivartikel

Reilingen.„Großherzogin Hilda von Baden, Gemahlin von Großherzog Friedrich II., hätte daran ihre helle Freude gehabt“, meinte ein euphorischer Bürgermeister Stefan Weisbrod. Denn ihr zu Ehren trägt die nach einem Vollausbau frei gegebene, 90 Meter lange Wohnstraße im Oberdorf die Bezeichnung „Hildastraße“.

Eine schöne, neue Straße sei in knapp einem halben Jahr entstanden, so der Bürgermeister, die aber mit 850 000 Euro auch ihren Preis habe. Zahlreiche Akteure seien an der Umsetzung beteiligt gewesen. Ein Lob richtete Weisbrod an den Gemeinderat, der das Verkehrsprojekt im Kontext der Ortskernsanierung mit großer Einmütigkeit unterstützt habe.

Bürger zeigen viel Geduld

Besonderen Applaus verdiene das kompetente Team der Waibstadter Bauunternehmung Hauck GmbH. Nahezu ohne Unterbrechungen sei es der fleißigen Mannschaft gelungen, den niveaugleichen Vollausbau erfolgreich über den Winter zu bringen. Die Oberleitung habe das Sinsheimer Ingenieurbüro Willaredt innegehabt. Den Anwohnern dankte Weisbrod für das in die Akteure gesetzte Vertrauen und das geduldige Ertragen so mancher Erschwernisse.

Hauck-Geschäftsführer Jürgen Ebert brachte seine Freude über das gelungene Tiefbauprojekt zum Ausdruck und dankte für das in sein Unternehmen gesetzte Vertrauen. Das Wetter habe im Großen und Ganzen mitgemacht. Bis auf kleinere Komplikationen bei der Wasserversorgung sei der Bauverlauf problemlos gewesen.

Bauleiter Rainer Pfäfflin lobte die Leistung des Arbeitsteams, angeführt von Polier Markus Röser. „Die Anwohner haben es uns aber auch leicht gemacht“, versicherte er unter dem Beifall der Gäste. Ein derart aufgeschlossenes Verhalten erlaube ein sehr angenehmes Arbeiten.

Das noch fehlende i-Tüpfelchen sei das Anpflanzen von drei Bäumen, was wohl noch in den nächsten Tagen geschehen werde. Der erneuerten Wohnstraße wünschte er ein „langes Leben“ und eine „unfallfreie Nutzung“.

Ein gemeinsamer Scherenschnitt von Bürgermeister Stefan Weisbrod, Gemeinderäten, Projektbeteiligten und Anwohnern gab schließlich die neu gestaltete Verkehrsfläche auch offiziell zur Nutzung frei. Bei Getränken und belegten Brötchen der Metzgerei Kuderer war noch so manche Begebenheit während des sechsmonatigen Bauverlaufs ein Gesprächsthema. jd

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