Reilingen

Kreisforstamt Nässe im Frühjahr verhindert rechtzeitigen Einsatz schwerer Geräte / Beseitigung von Sturmschäden erweist sich als zeitaufwendig

Holzrückearbeiten mehrere Wochen in Verzug

Archivartikel

Reilingen/Altlußheim.Waldbesucher in den Wäldern der Schwetzinger Hardt und der Unteren Lußhardt werden sich vielleicht darüber gewundert haben, dass zurzeit noch Rückemaschinen im Einsatz sind. Üblicherweise endet die Holzeinschlagssaison im Laufe des Monats April. „Den Holzeinschlag haben wir noch im April beenden können. Aktuell wird das aufgearbeitete Holz an die Wege gerückt. Wir rechnen damit, die Arbeiten spätestens in der zweiten Maihälfte beenden zu können“, gibt Dr. Dieter Münch, Leiter des Kreisforstamts, bekannt.

Grund für die Verzögerung war einerseits die sehr nasse Witterung in den Wintermonaten, so dass die Holzernte durch die Waldarbeiter und das Holzrücken zeitweise unterbrochen werden mussten. Gleichzeitig war der Arbeitsumfang besonders hoch. Vielerorts mussten infolge der Sommertrockenheit vergangener Jahre absterbende Kiefern geerntet werden, bevor sie durch Fäulnis für eine weitere Verwendung unbrauchbar würden.

Auch das Sturmholz von August 2017 nahm einige Zeit in Anspruch. Die Aufarbeitung der unter Spannung stehenden Hölzer war für die Waldarbeiter besonders gefährlich. Da der Sturm vor allem einzelne Bäume und Baumgruppen in größeren Abständen erfasst hatte, mussten die Holzrücker weite Strecken zurücklegen, um das Holz zu verkaufsfähigen Poltern an der Waldstraße zusammenzuziehen.

Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, werden auch die an den Forstwegen entstandenen Schäden beseitigt. zg

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