Reilingen

Haus der kleinen Hasen „Türen auf“ heißt es für die Vorschulkinder / Reduzierter Regelbetrieb

In kleinen Schritten

Archivartikel

Reilingen.Die Geduld der jungen Eltern wird strapaziert, so die Gemeinde in einer Pressemitteilung. Seit Montag heißt es nun aber wieder „Türen auf“ – zumindest für die Vorschulkinder. „Am Wochenende erhielten wir die Verordnung, die zum Montag bereits umgesetzt sein sollte. Trotzdem haben wir es möglich gemacht“, so Bürgermeister Stefan Weisbrod.

Von der „erweiterten Notbetreuung hin zum reduzierten Regelbetrieb“ heißt das Zauberwort, das alle Kindergärten herausfordert. Die Leitungskräfte der örtlichen Kindergärten hatten eigenverantwortlich ein Aufnahmekonzept zu erstellen. „Kinder mit besonderem Förderbedarf“ nennt es die jüngste Verordnung. „Anhand dieses Kriteriums nehmen wir nun zusätzliche Kinder auf bis zur Auslastung von 50 Prozent der Gesamtbelegung“, sagt Saskia Schmidt, im Rathaus für die Kinderbetreuung zuständig. Die Ausgestaltung erfolgt durch die Träger vor Ort. Gleich am Montagmorgen gab es für die ersten Kinder im „Haus der kleinen Hasen“ zur Begrüßung die beliebten „Reilinger Hasenmützen“. Hinter den Kindern und ihren Eltern liegen sehr anstrengende Wochen. Die Kinder freuten sich riesig, wieder ihre Freunde zu sehen. „Wir möchten die Erzieherinnen in diesen Tagen hilfreich begleiten und den jungen Familien im Rahmen der Gesetze wieder Betreuungsmöglichkeiten eröffnen“, so Stefan Weisbrod. „Wir danken den Eltern für ihre Geduld und vor allem den vielen Fachkräften in allen sieben Reilinger Einrichtungen für ihre große Flexibilität“, so der Rathauschef abschließend. zg

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