Reilingen

Schiller-Schule Herzstück des Erweiterungsbaus wird planmäßig fertig / Außenanlagen dauern noch

In Mensa wird bald aufgetischt

Archivartikel

Reilingen.Außer Kontrolle geraten ist das Corona-19-Pandemiegeschehen. Mit einem zeitlich befristeten, weitgehenden Lockdown, wollen Bund und Länder die anschwellende Corona-Infektionswelle brechen. Von drastischen Einschränkungen im November ausgenommen bleiben Schulen und Kindertagesstätten, wenngleich hier strenge Hygieneregeln greifen, offen.

Von Vorteil sind in Reilingen die großzügigen Platzverhältnisse, die der neue, erst kürzlich bezogene Schulanbau mit einem Dutzend neuer Klassenräume bietet. Die dazu gehörige Mensa mit professioneller Kochküche ist nahezu fertiggestellt. Sie wird voraussichtlich erst zum Jahresbeginn in Betrieb genommen werden. Denn zuvor müssen Sitzgelegenheiten und Tische aufgestellt, noch diverse Abläufe geregelt, Hygienepläne erstellt, Personal eingewiesen werden.

Bei aktuell hohen Inzidenzwerten dürfte es aber kaum möglich sein, den bevorstehenden Abschluss des auf 5,8 Millionen Euro veranschlagten Schulprojekts in größerem Rahmen zu feiern. „Das muss einem späteren Zeitpunkt vorbehalten bleiben“, bedauert Bürgermeister Stefan Weisbrod.

Professionelle Küchenausstattung

Der Innenausbau der Mensa im Untergeschoss des Schulanbaus nähert sich planmäßig seinem Ende zu. Noch offene Malerarbeiten sind zu leisten. Auch die Deckenkonstruktion ist noch anzubringen. Das Edelstahlmöbel für die professionell ausgestattete Gastro-Küche ist längst angeliefert und wird gerade betriebsfertig aufgestellt.

Vor ihrer Inbetriebnahme werden die technisch komplexen Systeme der Mensa programmiert. Zeitgleich werden die erforderlichen Umbauarbeiten im Bestandsgebäude abgewickelt. Werk- und HTW-Raum sind schon nutzbar, beim vergrößerten Lehrerbereich im Erdgeschoss wird das in Kürze der Fall sein. Die Erweiterung der vorhandenen WC-Anlagen im Untergeschoss wird dagegen noch bis zum Jahresende andauern.

„Bis Mitte November werden wir die Arbeiten im Untergeschoss planmäßig abgeschlossen haben“, versicherte Architekt Jürgen Roth Angang des Monats. Dagegen könnten kleinere Umbauarbeiten am Bestandsgebäude noch einige Wochen andauern.

Auch bei den Außenanlagen sei noch etwas Geduld gefragt. Der beauftragte Landschaftsgestalter habe aktuell Kapazitätsprobleme und könne die Arbeiten wohl erst zum Jahresbeginn vollständig ausführen, so Roth. Ansonsten sind die Arbeiten im Plan. jd

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