Reilingen

Kommunale Betreuung Einrichtung ist innerhalb der Schillerschule umgezogen / Anbau bietet mehr Raum für die Schüler

Kinder toben sich im bunten Laub aus

Reilingen.„Es hat sich doch einiges getan, seit den ersten Planungsgesprächen im Jahr 2016“, schwelgt Sven Seiler, Leiter der Kommunalen Betreuung, in den Erinnerungen. Gleichzeitig arbeiten er und sein Team daran, dass die neuen Betreuungsräume bezogen werden können. Möbel aussuchen, einkaufen und aufbauen sind hier eine abwechslungsreiche Aufgabe.

„Es war von Anfang an unser Wunsch, für die Grundschüler eine angenehme und wohnliche Atmosphäre zu schaffen“, so Seiler. Auch soll der Neubau, der Anbau an die Friedrich-von-Schiller-Gemeinschaftsschule, eine Erleichterung der Bring- und Abholsituation für die Eltern ermöglichen, es gibt einen separaten Eingang direkt zu den Betreuungsräumen.

„Ergebnis ist herrlich geworden“

„Die neuen Räume sind herrlich geworden, und die Kinder freuen sich auch schon sehr, in den neuen Räumen zu spielen“, lobt Julia Lust, Mitarbeiterin der Kommunalen Betreuung, das Ergebnis des Innenausbaus. „Aber wir möchten auch hervorheben, dass hier viele Hände mit am Werk waren. Egal, ob beim Planen oder später auch in der Umsetzung: Einige Fragen kamen erst kurz zuvor auf und wurden kompetent mit Hilfe von Architektin Rebecca Schell vom Architektenbüro Roth gelöst. Es fällt nicht immer leicht in diesen Tagen, über Ausgaben zu entscheiden, dennoch sind diese Entscheidungen wegweisend und in diesem Fall etwas Besonderes, da dies nicht unseren Alltag wiedergibt“, informiert Sven Seiler.

Mit dem Einzug geht nun eine anstrengende Arbeitsphase der Planung und Umsetzung zu Ende. Aber genau dies muss sich jetzt noch in der Praxis beweisen. Die Kinder haben auf jeden Fall ihre Freude an den neuen Räumlichkeiten und genießen im Freien die letzten von der Herbstsonne beschienenen Tage.

Herbstsonne genießen

„Endlich ist es Mittag, endlich können wir wieder spielen, dann gibt es bald leckeres Mittagessen: Sogar der Spinat ist köstlich, auch wenn er ganz grün aussieht “, das denken bestimmt viele Grundschulkinder nach einem ereignisreichen Vormittag in der Schule.

Tatsächlich: Das Jahr geht langsam zu Ende, die Blätter verfärben sich in eine goldgelbe und rostrote Farbenpracht und fallen von den Bäumen. Da gibt es viel zu entdecken: Blatt für Blatt ist einzigartig, aus dem Blättermeer am Boden lassen sich schöne Lager bauen. Es raschelt und knistert, das Laub ist trocken und weich, es ist ein schöner, sonniger Herbsttag, es ist windstill und mild, es funkelt und glitzert, das Laub wird von Kinderhand zu einem gemütlichen Platz zum Ausruhen geformt.

Ist es ein kleines Haus mit unsichtbaren Wänden, eine weiche Plattform mit Ausblick auf das ganze Gelände oder ein Laubhügel zum Ausruhen? Auf jeden Fall ist es ein Ort für Spielkameraden und Freunde und auch ein kleines Stück Erholung in der Natur.

Die Kinder können in der Mittagsspielzeit für sich sein und haben eine Zeit der Unbeschwertheit, die sie gemeinsam mit Leben füllen.

Das Team der Kommunalen Betreuung hofft auf weitere unbeschwerte Augenblicke zusammen mit den Kindern. Was in Zeiten von Corona ein nicht unberechtigter Wunsch ist. zg

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