Reilingen

Kita Heidi und Günter Klett überraschen mit Theaterstück

Kinder zeigen Kasperle den Eingang zur Hölle

Archivartikel

Reilingen.Viele Kinder des „Haus der kleinen Hasen“ und der Kita „Die kleinen Sterne“ waren lange Zeit zu Hause, da die Kita nur für die Notbetreuung geöffnet war. Etwas über drei Monate ohne die geliebten Freunde, die Erzieher, den gemeinsamen Alltag in der Kita. Die Freude war groß, als die Kitas Mitte Juni ihre Pforten wieder öffnen durften, wie die Gemeinde mitteilt.

Passend zum Thema hatten sich Heidi und ihr Mann Günter Klett eine ganz besondere Überraschung überlegt, um die Kinder nach der langen Corona-Pause „Willkommen“ zu heißen. Ganz nach dem Motto: „Hurra, die Kinder sind wieder da!“, schrieb Heidi Klett eigens für diesen Tag ein Kasperlestück, welches sie gleich viermal hintereinander aufführte, sodass die maximalen Besucherzahlen nicht überschritten wurden und die Kinder das Theaterstück genießen konnten.

Das Kasperlespiel begann mit einem freudigen „Tri-Tra-Trullala… die Kinder, die sind wieder da!“ Und noch ein schönes Ereignis stand dabei bevor: Der Geburtstag von Prinzessin Tausendschön, die im Schloss feiern wollte. Leider bekam Oma Mimi einen schlimmen Husten und konnte deswegen keinen Geburtstagskuchen backen. Auch König Weissbart war plötzlich krank geworden und so drohte das Fest ins Wasser zu fallen. Das Kasperle ahnte, dass etwas nicht stimmen konnte, denn am Tag zuvor waren beide noch „mopsfidel“. Und tatsächlich wusste Polizist Schutzmann, dass Teufel Tunichtgut dahintersteckte. Das Feuer aus seiner Hölle machte so viel Qualm, dass die ganze Luft verpestet wurde. Das musste bald aufhören, aber wie sollte das gelingen? Um den Teufel zu verhaften müsste man erst einmal wissen, wo er wohnt. Das herauszufinden war nicht ganz einfach, denn dieser Stinkstiefel ließ sich immer nur blicken, wenn keiner zu sehen ist. Also mussten sich Kasperle und der Polizist verstecken. Und damit den beiden das gelingen konnte, brauchten sie die Unterstützung der Mädchen und Jungen vor der Bühne. Sie riefen laut, wenn sie den Teufel sahen und zeigten Kasperle damit den Eingang zur Hölle.

Gutes Ende wegen Hilfe

Am Ende wurden Großmutter Mimi und der König rasch gesund und der Geburtstag von Prinzessin Tausendschön konnte gefeiert werden. Die Kinder haben alle ganz toll mitgespielt, gerufen und waren auch mucksmäuschenstill, wenn es darauf ankam. Nur mit ihrer Hilfe hat die Geschichte ein gutes Ende gefunden. Kasperle sagte allen Kindern danke und verabschiedet sie mit einem: „Tri-Tra-Trullala…die Kinder, die sind wunderbar!“ Lisa Laag vom „Haus der kleinen Hasen“ bedankte sich bei Familie Klett, die den Kindern, durch ihren ehrenamtlichen Besuch, große Freude bereitet hatten. „Gerade nach so einer schwierigen Zeit sei es schön, die Kinder wieder so glücklich zu sehen.“ zg

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