Reilingen

Technischer Ausschuss Umbau soll für besseren Verkehrsfluss in Richtung Hockenheim sorgen

Kreuzung erhält weitere Spur

Archivartikel

Reilingen.Die Gemeinde will es jetzt selbst in die Hand nehmen und den Übergang der Hockenheimer Straße (früher L 599) auf die Landesstraße 723 (früher B 39) mit einer zweiten Fahrspur aufweiten. Bürgermeister Stefan Weisbrod ist davon überzeugt, wie er im Technischen Ausschuss feststellt, damit die unbefriedigende Rückstausituation besser in den Griff zu bekommen. Rechtsabbieger in Fahrtrichtung Walldorf müssen sich seither meist in eine lange Schlange der Linksabbieger in Richtung Hockenheim/Speyer einreihen, bis sie endlich auf die Landesstraße einfahren können.

Schon vor zwei Jahren hatte sich das Land mit der Übergabe der Straßenbaulast an die Gemeinde vertraglich verpflichtet, die Fahrbahn im Auffahrtsbereich zu verbreitern. Das sollte bei der anstehenden Erneuerung der Lichtsignalanlage im Sommer vorigen Jahres geschehen. Fehlende Kapazitäten verhinderten aber, dass die Zusage eingelöst werden konnte. Mit der Landesverwaltung hat die Gemeinde deshalb Gespräche aufgenommen, um selbst aktiv werden zu können.

Auf 6,50 Meter verbreitern

Nach den Plänen soll die Hockenheimer Straße vor der Ampel in einem Streckenabschnitt von etwa 100 Metern auf 6,50 Meter verbreitert werden. Der Umbau verursacht voraussichtlich Kosten von grob geschätzten 85 000 Euro, zuzüglich der Baunebenkosten. Summa summarum können so rund 100 000 Euro zusammenkommen. Das sind 40 000 Euro mehr, als das Land für diese Tiefbaumaßnahme seither veranschlagt hat.

Bürgermeister Stefan Weisbrod setzt daher auf weitere Gespräche. „Unser Ziel ist die vollständige Kostenübernahme durch das Land“. Bis nach der Sommerpause sollen die Fakten auf dem Tisch liegen und der Gemeinderat endgültig entscheiden können.

Planung und Bauleitung übernimmt der Walldorfer Bauingenieur Arno König. jd

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