Reilingen

Coronavirus Gesundheitsamt rät Grünen von Teilnahme ab

Notbetreuung auch im Ort

Archivartikel

Reilingen.In unsere Berichterstattung über die Ratssitzung vom Montag hat sich ein Fehler eingeschlichen – natürlich gibt es in der Gemeinde eine Notbetreuung in den Kindertagesstätten und in der Schule. Einzig die Mensa wurde durch Bürgermeister Stefan Weisbrod geschlossen – für deren Betrieb sind die Fallzahlen zu gering, die Notgruppen werden dezentral versorgt.

Kinder, von denen mindestens ein Elternteil einer systemrelevanten Gruppe angehört, beispielsweise Polizei oder Krankenversorgung, und die für ihre Kinder keine andere Betreuung organisieren können, haben einen Anspruch auf eine Notbetreuung. Notgruppen gibt es in der Gemeinde derzeit vier – je eine in einer konfessionellen und einer kommunalen Einrichtung sowie im Kindertreff und an der Schillerschule für Grundschüler.

Vom Kommunalrechtsamt erhielt Weisbrod übrigens ausdrücklich grünes Licht für die Ratssitzung, die Gemeinde muss handlungsfähig bleiben und dazu gehört, dass sie einen rechtskräftigen Haushaltsplan hat, der zur Verabschiedung anstand. Zugleich empfiehlt das Amt, nur zwingend erforderliche Sitzungen einzuberufen. Was sich noch auf die April-Sitzung auswirken kann.

Warum am Montag die Fraktion der Grünen fehlte, konnte Weisbrod aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht sagen. Dies übernahm nun Gemeinderäten Lisa Lautenschläger: Sie befand sich, wie sie uns mitteilte, nach einem Skiurlaub in Quarantäne. Vorsorglich hatte das Gesundheitsamt ihren beiden Fraktionskolleginnen empfohlen, der Sitzung gleichfalls fernzubleiben. Zum Glück hat sich der Corona-Verdacht nicht bestätigt. aw

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