Reilingen

Privatinitiative CDU-Landtagskandidat Andreas Sturm im Gespräch

Safari als Ersatz für beliebten Kindertag

Reilingen.Der Corona-Lockdown und die Beschränkungen treffen Kinder empfindlich: Betreuungseinrichtungen, Schulen, Jugendtreffs und Vereine können ihr Angebot nur stark eingeschränkt oder gar nicht anbieten. Aus diesem Grund informierte sich der CDU-Landtagskandidat Andreas Sturm bei den Organisatoren des Reilinger Kindertags, wie diese privat organisierte Initiative mit der Corona-Zeit umgeht. Petra Heiler, die Initiatorin, stand Andreas Sturm zusammen mit Richard und Kirsten Bangert vom Organisationsteam Rede und Antwort.

Beim Reilinger Kindertag, der seit dem Jahr 2014 stattfindet, stehen Kinder einen Tag lang im Mittelpunkt, indem Vereine ihre Angebote für sie präsentieren. Dabei gibt es leckeres Essen und Spielmöglichkeiten. Mittlerweile erfreuen sich 300 Kinder mit Familien an diesem Tag, der in der Region einzigartig ist.

Nicht ganz auf Angebot verzichten

In diesem Jahr durchkreuzte Corona die Pläne für den Reilinger Kindertag, doch das Organisationsteam um Petra Heiler wollte die Aktivitäten nicht komplett einstellen und war entschlossen, gerade in dieser schwierigen Zeit eine Alternative zu finden. Für Richard Bangert war es wichtig, eine Möglichkeit zu finden, bei der die ganze Familie zusammen ist. Das Vorhaben war ein großer Erfolg: eine Quiz-Safari im Reilinger Wald, bei der die Kinder Aufgaben lösen mussten. Der Spaß für die ganze Familie fand erneut eine hohe Resonanz.

„Mittlerweile sind wir auch im Kinderferienprogramm und mit einer Lesestunde auf dem Weihnachtsmarkt vertreten“, erzählt Petra Heiler. Das Organisationsteam war überrascht, wie groß die Nachfrage der Vorleseveranstaltungen ist, entgegen der Vermutung, Kinder würden sich weniger für Bücher interessieren.

Trotz der Corona-Krise lehnte der Verein laut Richard Bangert eine finanzielle Unterstützung der Gemeinde ab, da es viele Spenden und freiwillige Helfer gebe. Ohnehin fließe jeder Cent, den der Verein erwirtschaftet, in die Arbeit mit Kindern. Kirsten Bangert merkte aber an, dass sich aus ihrer Arbeit Verbesserungsvorschläge an die Gemeinde ergeben, so führe vom Fahrradweg in Richtung Neulußheim kein Weg durch den Grünstreifen zum Waldsportpfad.

Andreas Sturm war von der ehrenamtlichen Arbeit für Kinder beeindruckt: „Es ist vorbildlich, dass sich eine private Initiative mit einem solchen Engagement und einer solchen Ausdauer für Kinder engagiert. Die Quiz-Safari zeigt vor allem, dass kluge Ideen entscheidend sind, um in der Corona Krise zu bestehen – als Verein, als Familie und als Gesellschaft“, sagte der CDU-Landtagskandidat. zg

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