Reilingen

Friedrich-Schiller-Schule Vertreter des Fahrrad-Clubs warnen Grundschüler vor den Gefahren der dunklen Jahreszeit

Sehen und gesehen werden

Archivartikel

Reilingen.Die Grundschüler der Friedrich-Schiller-Schule wissen, worauf es im Herbst ankommt: Gesehen werden. Wer sich in der morgendlichen Dämmerung auf den Weg zur Schule macht, ob mit dem Rad oder zu Fuß, der sollte aus eigenem Interesse darauf achten, dass er gut sichtbar ist.

Auf die Frage von Daniel Fehmer, was der beste Schutz sei, fällt den Grundschülern die Antwort nicht schwer: Helle Kleidung auf jeden Fall. Vielleicht noch mit Reflektoren oder einer Stirnlampe, aber auf jeden Fall hell. Und, ganz wichtig, betont Fehmer, aufpassen. Lieber zweimal gucken bevor man eine Straße überquert.

Fehmer ist Allgemeinen deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und weiß, wovon er spricht. Er ist an diesem Vormittag in die Gemeinde gekommen, um Zweit- und Viertklässlern auf die Gefahren aufmerksam zu machen, die im Straßenverkehr lauern, die besonders im Herbst mit seinen Nebelschwaden und dem schwindenden Tageslicht auf die Kinder lauern.

Derweil Fehmer den Kindern die Theorie erläutert, macht sein Kollege vor der Schule die Probe in der Praxis - beherzigen die Kinder auch, was sie wissen. Dazu hat Jonas Winkler, er absolviert seinen Bundesfreiwilligen Dienst (BFD) beim ADFC, eine Checkliste mit dabei. Anhand dieser begutachtet er die Fahrräder der Kinder, die im Inneren von Fehmer instruiert werden. Funktioniert das Licht, sind die Bremsen sicher und taugen die Reifenmäntel noch?

Fahrräder werden begutachtet

Hinter jede Frage wird ein Häkchen gemacht, entweder beim Punkt "Ok" oder auf der Mängelseite. Dann wird der Zettel am Rad befestigt mit der Mahnung, eventuelle Mängel abzustellen. Doch, sagt Winkler aus seiner Erfahrung, bei Zweitklässler ist die Beanstandungsquote gering, bei den weiterführenden Schulen steigt sie an, ältere Kinder haben einen etwas laxeren Umgang mit dem Thema Sicherheit.

Lehrerin Ruth Hoffmann-Herzig, sie ist die Sicherheitsbeauftragte der Schillerschule, findet die Aktion richtig gut und hält es für wichtig, die Kinder schon früh mit dem Sicherheitsaspekt vertraut zu machen. Eine wichtige Aufgabe, die nicht ohne Grund von der Gemeinde befürwortet wird.

Die Theorie ist rum, die Kinder kommen zu ihren Rädern zurück, und wie erwartet, die Mängelliste ist gering. Und, ganz wichtig, jedes radelnde Kind hat seinen Helm dabei.

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