Reilingen

FWV Nachbarschaftsstand mit Oldtimern / Verkehr ein Thema

Tempo 30 für Hauptstraße gefordert

Reilingen.Eine Männerrunde an Gemeinderatskandidaten hatte mit Marcel Dörfer, Heiko Kallen, Peter Künzler, Michael Lauer, Fabian Klett, Klaus Schröder und Frank Wörner im Namen der Freien Wähler zum Gespräch auf dem Grundstück Hauptstraße 91 eingeladen.

Begeisterung weckten die Herren bei den Standbesuchern mit einem Oldtimer Austin seven Roadster von 1936. Eigentümer Karl Kilian hatte ihn persönlich aus Harthausen gebracht, da er gelegentlich mit Gemeinderatskandidat Michael Lauer in dem Gefährt unterwegs ist. Auch Fabian Klett hatte mit seinem Deutz MAH 611, Baujahr 1934, historische Technik mitgebracht, die er auch in Betrieb vorführte.

Bei so viel Technik wurde der Bogen erneut zum Durchgangsverkehr in Reilingen gespannt. Besonders regte einen Anwohner der Hauptstraße auf, „dass man auf einem kurzen Streckenabschnitt in dieser Straße vom Rathaus bis zum Rewe-Markt 50 Stundenkilometer schnell fahren darf und der Rest mit 30 Stundenkilometer gekennzeichnet ist“. Das verstehe kein Mensch, zumal es schon schwierig genug sei, bei Tempo 30 die Hauptstraße als Fußgänger zu queren. Die Gemeinderatskandidaten nahmen als Auftrag mit, dass es hier schnellstmöglich eine Änderung geben müsse.

Auch die Idee der Freien Wähler, am Standort Bauhof Wertstofftonnen aufzustellen, wurde heiß diskutiert. Zukünftig sollte es zu geregelten Öffnungszeiten möglich sein, dort Wertstoffe, wie zum Beispiel Kleinelektroteile, Leuchtstoffröhren und Ähnliches zu entsorgen, unabhängig von den seltenen Sammelterminen der AVR. Letztes Jahr hat die Verwaltung entschieden, kein Styropor mehr auf dem Häckselplatz anzunehmen. Begründung: Es werde zunehmend verunreinigtes Styropor dort entsorgt, wobei auch die Gemeinde Probleme habe, das Material zu entsorgen. Zudem könne Styropor in der grünen Tonne entsorgt werden. Hier sind die Freien Wähler der Meinung, dass in einem Gesamtkonzept die Entsorgung von Styropor mit enthalten sein sollte.

Kurze Wege und vernünftige Abgabezeiten seien die beste Ausgangssituation, um die Recycling-Quote in den Kommunen zu erhöhen. sp

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