Reilingen

Corona-Pandemie Gemeinde hilft den über 80-Jährigen

Terminservice in Reilingen fürs Impfen geplant

Reilingen.Viele Senioren der Altersgruppe über 80 Jahre, die zur ersten Impfgruppe gehören, sind nach den aktuellen Rückmeldungen im Rathaus auf Unterstützung bei der Anmeldung zum Impfen angewiesen. Für diejenigen, die alleine leben und keinen familiären Hintergrund haben, bietet die Gemeinde einen Service zur Vereinbarung eines Impftermins an.

„Viele hoffen auf die Hilfe des Rathauses, da viele von dieser Bevölkerungsgruppe einfach nicht online sind“, stellt Bürgermeister Stefan Weisbrod fest. Das Rathaus werde sich Gedanken machen, wie man einen Hilfsservice für die über 80-Jährigen organisieren könne. „Wir können aber nicht die Hoffnung wecken, dass es über das Rathaus schneller geht, wir werden nur behilflich sein können bei der Terminvereinbarung“, so der Bürgermeister. Wer den Terminvereinbarungsservice nutzen möchte, kann sich im Rathaus melden.

Es werden zunächst die Kontaktdaten der anrufenden Person aufgenommen. Das ist der Name, das Alter, die Adresse und die Telefonnummer. Angaben über die Mobilität sollten gleichfalls gemacht werden. Das Rathaus wird sich dann im Weiteren um einen Impftermin bemühen.

In der Region sind derzeit zwei zentrale Impfzentren in Betrieb, eins in Heidelberg und eins in Mannheim. Zwei Kreis-Impfzentren in Sinsheim und in Weinheim werden in den nächsten Wochen dazukommen. Generell gibt es den Termin für die Impfung telefonisch über die deutschlandweite Hotline „116 117“ oder online im Internet unter der Adresse www.impfterminservice.de.

Sobald ein Impftermin steht, müssen die Senioren ihren Impfpass, einen Vermittlungscode, ihre elektronische Gesundheitskarte und ein Ausweisdokument, zum Beispiel den Personalausweis, mitbringen. Die Fahrt zum Impfzentrum müssen die Senioren grundsätzlich selbst organisieren. Die Gemeinde wird für Einzelfälle, die keine andere Hilfe haben, einen Fahrdienst anbieten.

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