Reilingen

Friedrich-von-Schiller-Schule Kooperationsvertrag mit der IHK und dem Rewe-Markt unterzeichnet / Schüler sollen profitieren

Vielfalt der Berufswelt aufzeigen

Archivartikel

Reilingen.Ganz klar, so Rektor Falk Freise von der Friedrich-von-Schiller-Schule, eine akademische Ausbildung steht mittlerweile bei den erwünschten Abschlüssen an erster Stelle. Was der Pädagoge bedauert, denn im Umkehrschluss bedeute dies, dass die handwerklichen Berufe nicht mehr entsprechend gewürdigt würden. Weshalb er immer wieder nach Möglichkeiten sucht, seinen Schülern Geschmack auf Alternativen zum Studium zu machen.

Eine dieser Möglichkeiten ist die Kooperation mit Betrieben, die an der Schillerschule schon länger Tradition hat, wie Philipp Seitz, an der Schule für die Berufsorientierung zuständig, bei einem Pressegespräch betont. Bei diesem wurden zwei neue Bildungspartner der Schule vorgestellt. Zum einen die IHK, zum anderen der Rewe-Markt in der Ortsmitte.

Die Betriebe, dazu zählen auch die Firma Hopf und die Bäckerei Schieck, kommen in die Schulen, informieren über ihre Berufe, oder laden Schüler zu Praktika ein. Kurzum, so Freise, es findet ein reger Austausch statt, bei dem die Schüler hinter die Berufsbilder blicken können. Gleiches gilt für die turnusmäßig in der Schule stattfindenden Berufsparcours, die in Kooperation mit anderen Schulen veranstaltet werden, und bei denen sich Betriebe in der Mannherz-Halle präsentieren. Die Mädchen lernen dabei, dass es mehr für sie gibt als Büro oder Friseur, und die Jungen, dass es nicht nur Kfz-Mechaniker gibt. Da mit Nicole Trautwein nun auch der Rewe-Markt mit an Bord ist, wurde sie gleich für den nächsten Berufparcours verpflichtet.

Die Marktleiterin ist eigentlich eine Quereinsteigerin. Die Betriebswirtin kommt von der Rewe-Geschäftsleitung und hat sich mit einem eigenen Markt einen Wunsch erfüllt, ist von der Idee begeistert, zumal sie sich selbst bemüht, dem Nachwuchs aufzuzeigen, dass ein funktionierender Markt nicht nur aus Regaleauffüllen und der Kasse besteht.

Iris Wolf von der IHK, die zweite Neue im Boot, sieht ihre Aufgabe in der Begleitung von Bildungspartnerschaften und der Schaffung von guten Rahmenbedingungen. Denn ganz wichtig ist, nicht nur in ihren Augen, dass die Partnerschaften von Dauer sind.

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