Reilingen

Pilze Bei allem Sammlerglück nicht übermütig werden

Vorsicht walten lassen

Archivartikel

Reilingen.Wenn die Tage kürzer und kühler werden und der Herbst vor der Tür steht, beginnt die Pilzsaison. Steinpilze, Maronen, Pfifferlinge und Co. stehen im Wald bereit, um beim nächsten Spaziergang gesammelt und anschließend lecker zubereitet zu werden.

Doch lauern unter den lecker anmutenden Pilzen giftige Doppelgänger, die ungenießbar und für den Menschen sehr gefährlich werden können. Deshalb sollte man bei allem Sammlerglück nicht übermütig werden und nur die Pilze im Korb mit nach Hause nehmen, die sicher als essbar bestimmt worden sind. Reine Mutmaßen ist an dieser Stelle der falsche Weg.

Die besten Chancen auf Speisepilze in großer Anzahl bestehen, wenn auf eine Regenperiode einige warme Tage folgen. Zu diesem Zeitpunkt schießen die Fruchtkörper oft regelrecht aus den Mycel im Boden heraus.

„Fette Henne“ gefunden

Einem außergewöhnlichen Pilz mit einem einzigartigen Erscheinungsbild ist Alois Heiler im herbstlichen Wald begegnet. Eine „Krause Glucke“ oder auch „Fette Henne“ genannt, ist eine parasitische Pilzart, deren ockergelblicher Fruchtkörper essbar ist und mit seinen krausen Verwerfungen an einen Badeschwamm erinnert. jd

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