Reilingen

Freiwillige Feuerwehr Hauptübung in der Kita „Haus der kleinen Hasen“

Was im Ernstfall zu tun ist

Archivartikel

Reilingen.In der Kindertagesstätte „Haus der kleinen Hasen“ kam es zu einem Brand. Die Feuerwehr war schnell zur Stelle. Die Kinder wurden in Sicherheit gebracht. Das Feuer war nach wenigen Minuten gelöscht. Der problemlos verlaufene Einsatz in dem Kindergartengebäude am Feldrain war die jährlich durchgeführte Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr. Zahlreiche Zuschauer, unter ihnen einige Gemeinderäte und viele Eltern, verfolgten das von Kommandant Markus Piperno kommentierte Geschehen am „Haus der kleinen Hasen“.

Es lag eine erwartungsvolle Spannung in der Luft, als kurz nach 14 Uhr die Sirenen zu hören waren. Kindergartenleiterin Stephanie Rödiger hatte die Feuerwehr über die Nummer 112 alarmiert. Gleichzeitig ertönte das Alarmsignal im Kindergarten. Aus dem Fenster des Badezimmers im ersten Stock quoll dichter Rauch. Die Kindertagesstätte hat Platz für 74 Kinder.

Zwei Löschfahrzeuge und ein Gerätewagen fuhren die Kindertagesstätte an. Es gab keine Zeit zu verlieren. Die Feuerwehrautos wurden vom Einsatzleiter eingewiesen. Jedes Fahrzeug war mit neun Feuerwehrleuten besetzt. Schnell wurden die Schläuche ausgerollt und der Wasseranschluss hergestellt. Die Löschfahrzeuge hatten mehrere tausend Liter Wasser an Bord. Einige Feuerwehrleute legten die Atemschutzausrüstung an. Nach ersten Informationen, ob sich noch Personen im Gebäude befinden könnten, eilten die Brandbekämpfer in den ersten Stock. Das Feuer wurde von zwei Seiten des Gebäudes gelöscht. Der Kindergarten war innerhalb von drei Minuten evakuiert. Die Kleinen waren im Garten in Sicherheit. Feuerwehrleute übernahmen die Betreuung der Mädchen und Jungen. Am Eingang wurde ein Überdrucklüfter aufgestellt, der für die Entrauchung des Kindergartens sorgte. Im oberen Bereich wurden Fenster für den Rauchabzug geöffnet.

Aufgeregt, aber vorbereitet

Die Kleinen waren aufgeregt, aber auch bestens vorbereitet. Sie hatten nämlich schon zwei Wochen geübt, was sie genau machen müssen. Wie man die Treppe runtergeht, geordnet aus dem Haus kommt und den Sammelplatz findet. Der Dienstherr der Feuerwehr, Bürgermeister Stefan Weisbrod, war begeistert: „Kompliment, wir applaudieren unserer Feuerwehr, die gezeigt hat, dass sie qualifiziert und kompetent ist. Sie kann sich auch an kompliziertere Einrichtungen wagen. Auch die Kinder waren bestens vorbereitet. Um die Sicherheit der jüngsten Reilinger ist uns jetzt nicht mehr bange.“ Als Kommandant Markus Piperno das Ende der Übung meldete, gab es Applaus von den Zuschauern. Weisbrod brachte den Slogan: „Markus Piperno schützt uns vor Inferno.“ Die Kinder kennen den Spruch auch schon und werden das Lob demnächst in einem Lied vertonen.

Dann war der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr unter der Leitung von Uwe Schuppel zu hören. Die Musiker spielten das „Trompetenecho“ und den „Torgauer Marsch“, bevor die Feuerwehrleute mit einem Imbiss belohnt wurden.

Bürgermeister Stefan Weisbrod überreichte Blumen an die Kindergartenleiterinnen Stephanie Rödiger und Silke Bantle und dankte allen Beteiligten. Die Feuerwehr biete Woche für Woche eine Beratungsleistung an, damit sich die Bürger sicher fühlen könnten.

Info: Mehr Bilder gibt es unter www.schwetzinger-zeitung.de

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