Reilingen

Straßenbau Arbeiten in der Hildastraße haben begonnen / Bis Februar soll die Maßnahme beendet sein / Notversorgung für Anwohner installiert

Wasserversorgung wird komplett neu aufgebaut

Archivartikel

Reilingen.Der niveaugleiche Vollausbau der Hildastraße ist planmäßig in der vorletzten Septemberwoche angelaufen. Im Wochenverlauf war es schon gelungen, den bituminösen Straßenbelag maschinell zu entfernen. Das Aufbruchmaterial muss entsprechend seiner Belastung mit dem seit den 1980er Jahren verbotenen Teer entweder entsorgt oder recycelt werden. Auch das graue Verbundsteinpflaster der beidseitigen Gehwege wurde abgetragen und zur Recyclinganlage verbracht. Darüber hinaus konnte schon mit den ersten Arbeiten für den Hausanschluss der Schmutzwasserkanalisation begonnen werden.

Für so manchen Anwohner verläuft die Bauentwicklung überraschend schnell. „Wenn das in diesem Tempo weitergeht, wird die Straße bestimmt schon vor Weihnachten fertig“, meinte eine Anwohnerin. Auch bei optimistischster Annahme dürfte aber daraus nichts werden. Denn auf die Straßenbauer wartet noch jede Menge Arbeit.

Bau der Infrastruktur kostet Zeit

Nachdem jedes Haus seinen Abwasseranschluss erhalten hat, wird die komplette Wasserversorgung inklusive der Hausanschlüsse neu aufgebaut. In der Zwischenzeit können die Anwohner ihr Wasser über eine eigens bereit gestellte Notversorgung beziehen. Ebenso werden Multileerrohre des Komplettdienstleisters „fibernet“ für eine spätere Glasfaserverkabelung verlegt.

Erst wenn die Infrastruktur in der Erde liegt, kann der eigentliche Straßenbau samt Anlage der Gehwege und Baumquartiere aufgenommen werden. Dort, wo notwendig, geht eine Unterfangung der Gebäude ohne stabile Fundamente voraus.

Bachelor of Engineering Wiebke Blatt vom Sinsheimer Büro Willaredt ist als Projektleiterin optimistisch. „Wenn alles gut läuft und das Wetter mitspielt, schaffen wir bis zur Winterpause vielleicht sogar schon einen der beiden Gehwege“. Das Tiefbauprojekt soll bis Ende Februar des kommenden Jahres komplett abgeschlossen sein.

Da die Hildastraße im gesamten Bauverlauf für Kraftfahrzeuge gesperrt sein wird, können die Anwohner und Geschäftskunden ihre Fahrzeuge auf einen am südlichen Ende der Ortsstraße angelegten Behelfsparkplatz abstellen. Die Zu- und Abfahrt ist vorübergehend über den Fröschauweg mit Anschluss an die Bierkellergasse möglich. jd

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