Reilingen

Gemeinderat Querung der Hockenheimer Straße sicherer gestalten

Zebrastreifen erhält eine „Peitsche“

Reilingen.Neben den üblichen Formalien ein einziger Tagesordnungspunkt und keine Fragen der Sitzungsbesucher – da blieb in der Februarsitzung Zeit für die Gemeinderäte, ihre Anliegen vorzubringen.

Eröffnet wurde der Reigen von Peter Künzler (FW), der den fehlenden Zebrastreifen zur Querung der Hockenheimer Straße in Höhe Wilhelmstraße monierte. Für die Schüler aus dem Neubaugebiet sei der Überweg wichtig, bat er darum, ihn schnellstmöglich auszuführen.

Man sei seit zwei Jahren an dem Thema dran, erwiderte Bürgermeister Stefan Weisbrod, erst ging es um die genaue Platzierung des Überwegs, dann um die Frage, ob eine „Peitsche“ über ihm errichtet werden soll, sprich der Zebrastreifen eine Beleuchtung erhält. Für diese sei nun eine mündliche Zusage im Haus, ergänzte Hauptamtsleiter Wolfgang Müller, nun gehe es in die Realisierungsphase.

Von Künzler zur Sprache gebracht wurde weiterhin der Pappelweg, in dem öfter der Müll nicht abgeholt werde, weil der AVR–Laster wegen Falschparkern nicht in den Weg einbiegen könne. Es gehe um ein Halteverbot im Fröschauweg, stellte Müller fest, das die nächsten Tage an dieser Stelle eingerichtet werde.

Patricia Faber (FW) erinnerte an die Schäden an und in der Begegnungsstätte (wir berichteten) und wollte wissen, ob diese restlos beseitigt würden. Was Weisbrod so bejahen konnte, der angesichts des Zustandes der früheren Grillhütte, den er selbst unlängst in Augenschein nahm, sichtlich erschrocken war. Es könne nicht sein, so Weisbrod grundsätzlich, dass die Gemeinde eine Einrichtung wie die Bürgerbegegnungsstätte für auswärtige Benutzer zur Verfügung stelle, ohne zumindest die tatsächlichen Kosten in Rechnung zu stellen. Hier müsse künftig die Kostendeckung greifen.

Messanlage Richtung Neulußheim

Sabine Petzold (FW) erinnerte an den Vortrag zum Thema Lärmentwicklungsplan im November, bei dem in Aussicht gestellt worden sei, dass der Streckenabschnitt von südlichem Kreisel bis Ortsausgang Richtung Neulußheim aus Lärmgründen auf maximal 60 Stundenkilometer Geschwindigkeit begrenzt werden könne. Fast, so Petzold, habe man den Eindruck gewonnen, die Schilder mit den entsprechenden Hinweisen „Tempo 60“ kämen schon im Januar.

Davon wollte Weisbrod nichts hören – „wir erfüllen die Grenzwerte nicht, bekommen Tempo 60 nicht durchgesetzt.“ Der Bürgermeister denkt nun über eine stationäre Messanlage nach, die gleichfalls geeignet ist, den Verkehr einzubremsen.

Von Peter Geng (FW) wurde letztlich noch angeregt, die Hecken längst des Radweges in Richtung Neulußheim, Noba, zurückzuschneiden. Sie rückten schon sehr in den auch als Radweg genutzten Wirtschaftsweg. aw

Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional