Reilingen

Evangelische Kirchengemeinde Nach dem Gottesdienst steht der offizielle Spatenstich fürs neue Gemeindehaus auf dem Programm

Zentrum für eine lebendige Gemeinschaft

Archivartikel

Reilingen.Die Freude am Sonntagvormittag war groß und spiegelte sich in den Gesichtern der vielen Gäste wieder, die beim offiziellen Spatenstich zum Neubau des Lutherhauses dabei sein wollten. Das lange Warten und Hoffen wird von der Freude auf das Neue, das nun, nach langen Planungen und Verhandlungen endliche Realität für alle wird, abgelöst. Ein besonderes Ereignis, dem natürlich ein feierlicher Rahmen geschenkt wurde.

Nach dem Gottesdienst zum Erntedankfest machte sich die Kirchengemeinde gemeinsam auf zum Baugelände, um dem neuen Haus der Gemeinschaft einen guten Start zu wünschen. Pfarrerin Eva Leonhardt verlas ein Gedicht, das ein Gemeindemitglied verfasst hatte, und welches die Höhen und Tiefen bis zum jetzigen Moment widerspiegelte.

Darin war zu hören, dass man es in den vergangenen Monaten mit großen, kleinen und auch mit Stolpersteinen zum tun hatte, die sich nun zu etwas Gutem zusammensetzten und eine große Freude auf das neue Haus hervorriefen. Nachdem im Gottesdienst zum Erntedankfest bereits die Dankbarkeit gefeiert wurde, fand es Pfarrerin Leonhardt passend, am gleichen Tag den ersten Spatenstich umzusetzen und auch hier nochmals die Dankbarkeit für ein Gemeindehaus, das ein Begegnungsort für Groß und Klein und für Alt und Jung werden soll, auszusprechen. „Somit lässt sich eine lebendige Gemeinde verwirklichen“, fügte sie ihren Dankesworten an.

Dankbarkeit überwiegt

Dass die Gefühlslage an diesem schönen Herbsttag von Dankbarkeit und Freude geprägt war, das machte auch vor Bürgermeister Stefan Weisbrod nicht halt und er sagte: „Die Sonne steht heute im Mittelpunkt und scheint auf ein tolles Projekt und auf unsere Kirche“. Sie schien auch auf die vielen Besucher, die dem bedeutenden Moment beiwohnten, und sich an der musikalischen Umrahmung durch Posaunen- und Kirchenchor erfreuten.

Die Projektleiterin des neuen Lutherhauses, Jennifer Herrmann, überbrachte nicht nur die Grüße des Architekturbüros Vögele, sondern lobte auch das Engagement aller Beteiligten und zeigte ihre eigene Freude auf das Projekt. „Es ist schön als Blume in diesem großen Blumenstrauß mitzuwirken“, sagte sie und hatte als Zeichen dafür einen Blumenstrauß für Pfarrerin Eva Leonhardt dabei.

Mit den Worten: „Hauptsach es wärd jetzt ämol“ zeigte Simon Schell vom evangelischen Bau- und Förderverein, dass auch er mit dem Baubeginn nun aufatmen kann. Er machte aber auf amüsante Weise klar, dass immer noch finanzielle Mittel für den Innenausbau gebraucht werden und dafür noch ausreichend Formulare zur Verfügung stehen.

Damit im neuen Dr.-Martin-Luther-Haus immer Freude zu finden ist, sprach die Pfarrerin noch einen Segen und sagte danach: „Und jetzt ist der Moment gekommen, wo wir zum Spaten greifen“. Dafür lud sie alle Vertreter der Gruppen ein, die später im neuen Gemeindehaus wirken werden. Mit Schwung und Elan taten dann sie alle zusammen den ersten Spatenstich für ein schönes gesegnetes Haus der Gemeinschaft.

Info: Weitere Bilder unter www.schwetzinger-zeitung.de

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