Reilingen

Rathaus Kommunale Wohnungsbaugesellschaft setzt Anfang September die energetische Sanierung des Gebäudes fort

Ziel ist eine bessere Energiebilanz

Reilingen.Im vorigen Jahr hat die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft Reilingen damit begonnen, das Rathausgebäude sukzessive den energetischen Erfordernissen und veränderten Arbeitsabläufen anzupassen.

Der defizitären Energiebilanz und einem unzureichenden Schallschutz gilt vordringlich das Augenmerk. Während von Letzterem insbesondere die Mitarbeiter profitieren, macht sich eine bessere Energiebilanz auch in der Gemeindekasse bemerkbar, die durch geringere Ausgaben für Strom und Heizung spürbar entlastet werden kann.

Beschattung schützt vor Hitze

Mittlerweile sind die Fenster an dem denkmalgeschützten Gebäude erneuert worden und eine effektive Außenbeschattung kommt bei den aktuell hochsommerlichen Temperaturen bestens bei Kunden und Belegschaft an. Seit Frühjahr rückt ein zukunftsorientiertes LED-System die Innenräume des Dienstleistungszentrums ins rechte und angenehme Licht.

Im September und Oktober folgt jetzt der umfangreichste Teil der avisierten Arbeiten, von denen sämtliche Räume inklusive der Sanitärbereiche im Erd-, Ober- und Dachge-schoss betroffen sind. Diverse Gewerke, wie Maler-, Fliesen-, Trockenbau, Sanitär-, Bodenbelags- und Wärmedämmarbeiten sind bereits beauftragt.

Blockheizkraftwerk eingebaut

Ein Blockheizkraftwerk kombiniert mit Brennwerttechnik ersetzt die überalterte Heizungsanlage. Auch die Netzwerkstruktur im Rathaus wird dank Glasfaserkabel zukunftsfähig. Von der zu erwartenden Digitalisierung der Arbeitsabläufe wird auch der Bürger profitieren.

Zu erwarten ist, dass der Dienstbetrieb während der zweimonatigen Bauphase ohne gewisse Einschränkungen nicht auskommen wird. Um diese so gering wie möglich zu halten, wurden sieben Bauabschnitte von jeweils sechs Arbeitstagen gebildet.

Start für die Erdgeschossräume der Gemeindekasse und Teile der Kämmerei ist am Montag, 10. September. Erst im kommenden Jahr soll das Bürgerbüro ein zeitgemäßes und transparentes Aussehen erhalten. Melde- und Sozialamt bleiben aus diesem Grund von der jetzigen energetischen Sanierung noch verschont und werden zu einem späteren Zeitpunkt saniert.

KWG trägt die Kosten

Als Eigentümer der Immobilie investiert die KWG Reilingen 192 000 Euro in den Gebäudeunterhalt. Die Gemeinde beteiligt sich mit einem Baukostenzuschuss von 179 000 Euro. Der Bund beteiligt sich mit 270 000 Euro aus dem Ausgleichstock Kommunalinvestitionsförderungsfonds an den Maßnahmen. jd

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