Reilingen

Kultur- und Sportgemeinschaft Mitgliederversammlung diskutiert über Datenschutzverordnung und Werbung / Neue Förderrichtlinien bringen mehr Geld

Zum Abschluss des 60. Straßenfestes gibt es ein Höhenfeuerwerk

Reilingen.Viele Vereinsvorsitzende begrüßte Sabine Petzold, die Vorsitzende der Kultur- und Sportgemeinschaft (KuSG), zur Mitgliederversammlung. Primär stand die Vorbereitung des Straßenfestes am Samstag, 8. September, auf der Tagesordnung. Allerdings beschäftigte die Versammlung das neue Datenschutzgesetz und seine Umsetzung in den Vereinen sowie der Entwurf für die neuen Vereinsförderrichtlinien weitaus mehr.

Die Vorstellung der vielen Anmeldungen und attraktiven Angebote der Teilnehmer des Straßenfestes durch Uwe Schuppel und des geplanten Bühnenprogramms durch Sabine Petzold lassen erahnen, dass in Reilingen alles aufgeboten wird, um die Besucher aus nah und fern zu begeistern. Da im September das 60. Fest der Dorfgemeinschaft gefeiert wird, steht bereits fest, dass nächtens ein Feuerwerk den Himmel erleuchten wird.

Ende Mai ist die neue Datenschutzverordnung in Kraft getreten. Jetzt sind die Vereine in der Pflicht, ihren Mitgliedern Datensicherheit zu gewährleisten. Vorstände müssen sich beispielsweise bei Veröffentlichung von Daten im Internet durch Einwilligungserklärungen ihrer Mitglieder absichern. KuSG-Schriftführer Wolfgang Müller informierte eingehend über den Sachverhalt und in welchen Bereichen ab sofort jeder Verein gefordert ist, sich rechtlich abzusichern.

Bürgermeister Stefan Weisbrod hatte erfreuliche Nachrichten für die Vereinsvorsitzenden über die geplanten Änderungen der Vereinsförderrichtlinien. Es habe Vorgespräche zwischen Verwaltung und Kultur- und Sportgemeinschaft gegeben, und der Gemeinderat habe grünes Licht für den Entwurf signalisiert.

Den Vereinen bot Weisbrod die Möglichkeit an, die geplanten Änderungen zu überdenken und eigene Ideen einzubringen. Er versprach, im Herbst solle die für die Vereine sehr positive finanzielle Unterstützung auf den Weg gebracht werden. Die Vereine seien allerdings gefordert, sich bei Veranstaltungen der Gemeinde und der Kultur- und Sportgemeinschaft einzubringen.

Thematisiert wurde die Werbung durch Banner an den Fahnenmasten der Ortseingänge. Hier soll eine einheitliche Regelung gefunden werden, wie und wann die Banner angebracht werden dürfen.

Uwe Schuppel informierte darüber, dass zukünftig Vereinsveranstaltungen zentral im Rathaus – Veranstaltungsmanagement – angemeldet werden können. Als Koordinator wird er notwendige Genehmigungen veranlassen.

Eine umfangreiche Tagesordnung schloss die KuSG-Vorsitzende Sabine Petzold, nachdem noch verschiedene Fragen aus den Vereinen, beispielsweise die Anschaffung eines Toilettenwagens beantwortet waren. sp

Das Wichtigste von heute
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker überregional