Schwetzingen

Schützengesellschaft Beim Schießen um die „Herschscheibe“ gewinnen die Böllerschützen

92 Teilnehmer sind der Rekord

Archivartikel

Das war ein gelungener Volltreffer für die Böllerschützen: Mit einer geschlossenen Teamleistung, zielsicher und mit ruhiger Hand konnten sie sich am Dreikönigstag zum ersten Mal in die Gewinnerliste beim Schießen um die „Herschscheibe“ bei der Schützengesellschaft eintragen. Und das war nicht einfach, denn mit 13 teilnehmenden Vereinen und 92 aktiven Schützen lag eine absolute Rekordbeteiligung vor.

Neben den gastgebenden Schützen und späteren Siegern, den Böllerschützen, gingen auch die Karnevalisten, Förderverein für Städtepartnerschaften, der Liederkranz, die Reservisten, die Schwetzinger Zeitung, die Sportflieger, die Stadtverwaltung, der Turnverein und als Neulinge der Bayernverein, die DJK-Pfeilfrösche sowie die Siedlergemeinschaft Hirschacker an den Start.

„Futtern“ in Etappen

Den Austragungsmodus kannten die meisten Teilnehmer schon aus den Vorjahren. In einer Vorrunde konnten sich die drei besten Schützen aller Teams mit Kleinkaliber-Unterhebel- Repetiergewehren oder historischen Kleinkaliber-Einzelladern auf der 25-Meter-Distanz für die Finalrunde qualifizieren. Diese wurde mit einer über 120-jährigen Großkaliber-Ordonnanzwaffe „Gewehr 88“ ausgetragen, und zwar auf eine 50 Meter entfernte Zielscheibe. Vor diesem Finale durfte sich die froh gelaunte Runde mit einem deftigen, von Rosi Berand und Petra Trodler exzellent zubereiteten Erbseneintopf stärken. Horst Fießer war dabei für das „Schnibbeln“ der üppigen Wursteinlage zuständig. Lustig dabei, dass für die fast 100 Teilnehmer die Teller nicht ganz ausreichten und kurzerhand in gut organisierten Etappen „gefuttert“ wurde.

Die folgende Finalrunde verlief spannend wie noch nie und die obersten Plätze auf dem Siegertreppchen mussten hart erkämpft werden. Letztlich hatten die erstplatzierten Böllerschützen mit 23 Ringen nur einen knappen Punkt Vorsprung auf die DJK-Pfeilfrösche und Reservisten, die sich mit 22 Ringen den zweiten Platz teilten. Zudem gab es mit dem Turnverein 1864 und dem gastgebenden Schützenverein auch noch zwei Drittplatzierte, mit jeweils 21 Ringen. In die stimmungsvolle Siegerehrung mischten sich viele Komplimente an die Aktiven der Schützengesellschaft, die sich ein Mal mehr als großartige Gastgeber präsentierten. rie

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