Schwetzingen

Messung Komitee kontrolliert Lärm vor und während des Umzugs

95 Dezibel ist Grenze

Archivartikel

Mit einer neongelben Weste und einer roten Mütze ist Werner Pfister vom Fasnachtszug-Komitee schnellen Schrittes in der Lindenstraße unterwegs. In seiner Hand ein Messgerät, das gerade 75 Dezibel anzeigt. „Diese Lautstärke ist in Ordnung. Bis 95 Dezibel können die Wagen aufdrehen, höher geht es nicht“, sagt er.

Als sich die Vereine um 14 Uhr langsam aufstellen, hat Pfister bereits vier Wagen gemahnt. „Teilweise hatten die Wagen mehr als 112 Dezibel, das ist natürlich zu laut. Ich hab’ ihnen dann gesagt, dass sie das leiser machen müssen, aber man weiß natürlich nicht, ob sie sich während des ganzen Umzugs daran halten.“

Deshalb ist Pfister auch während der Lindwurm sich durch die Stadt schlängelt, die ganze Zeit unterwegs. „Ich werde bis zur Kreuzung in der Mannheimer Straße gehen und dann auch bis vor zum Schlossplatz, falls sie sich nicht daran halten sollten, muss man die Beteiligten dann aus dem Zug ziehen“, sagt er. Immer wieder beschweren sich Anwohner, dass der Zug zu laut sei. Damit geht das Fasnachtszug-Komitee diese Beschwerde an. Eine gute Nachricht gibt’s am Ende: Kein Wagen musste gestern rausgezogen werden. nina

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