Schwetzingen

Kurt- und Eva-Waibel-Stiftung 10 200 Euro verteilt / Freude bei Schule, Tierschutz und Lebenshilfe

Acht Vereine profitieren

Archivartikel

Der Frühling steht vor der Tür. Es ist eine Zeit, die Oberbürgermeister Dr. René Pöltl gefällt. Und das weit über die Aussicht auf den Lenz hinaus. Denn es ist auch die Zeit, in der die Vorsitzende der „Kurt- und-Eva-Waibel-Stiftung“, Caroline Westenhöfer, mit den Erträgen der Stiftung ins Rathaus kommt und das Füllhorn über gleich acht gemeinnützige Vereine ausschüttete. Es sei, so der Oberbürgermeister, ein Musterbeispiel für nachhaltiges, soziales und vor allem wirksames Engagement – „ganz im Sinne von Eva und Kurt Waibel“.

Insgesamt erwirtschaftete die Stiftung einen Ertrag von exakt 10 200 Euro. Angesichts der niedrigen Zinsen, so Pöltl, habe die Sparkasse Außerordentliches geleistet. Auch Westenhöfer, die krankheitsbedingt verhindert war, ließ über den Oberbürgermeister Glückwünsche an Marcus Rieg von der Sparkasse ausrichten. Es sei ein toller Betrag zustande gekommen.

Bedacht wurden die Hospizgemeinschaft mit 1500 Euro, der Kindertraumbaum der Diakonie mit 500 Euro, der Tierschutzverein mit 2000 Euro, die Notgemeinschaft mit 1000 Euro, die Brücke mit 1200 Euro, die Nachbarschaftshilfe mit 2000 Euro, der Freundeskreis der Kurt-Waibel-Schule mit 1500 Euro und die Lebenshilfe mit 1500 Euro. Es waren nicht alle Empfänger da. Aber die, die da waren, zeigten sich sehr erfreut.

Strengere Auflagen kosten Geld

Für ihre Schüler, so die Schulleiterin Elke Rohr, entschieden diese Mittel nicht selten über die Teilnahme der Kinder an Schullandheimfahrten. Und auch Pöltl, der für die Nothilfe sprach, ließ keinen Zweifel daran, dass das Geld Menschen in Not helfe. Springt diese doch immer ein, wenn unvorhergesehen eine Notsituation eintritt und das soziale Netz nicht greift. Für Monika Theilig (Nachbarschaftshilfe) und Franz Hauns (Hospizgemeinschaft) schien das Geld gerade zur richtigen Zeit zu kommen. Die Auflagen für Schulungen und Fortbildungen von ehrenamtlichen Mitarbeitern würden strenger und das koste Geld.

Und auch für Sandra Mummert vom Tierschutzverein würden die Aufgaben nicht weniger. Bei den Kosten für das Kastrieren von Katzen verzeichnete der kurfürstliche Tierschutzverein im vergangenen Jahr fast eine Verdopplung. Das Geld, daran ließ der Oberbürgermeister keine Zweifel aufkommen, „wird ohne Frage gebraucht“. ske

Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional