Schwetzingen

Spende Welde Brauhaus verschenkt übrige Speisen an die Tafel

Alles muss weg – wer es braucht, der bekommt’s

Archivartikel

Die Corona-Krise fordert alle heraus. Die Welde Braumanufaktur findet es wichtig, dass man gerade jetzt nicht nur an sich selbst denkt, sondern vor allem auch an die Mitmenschen. Gerade auch an die, die am Wenigsten haben. So beginnt eine Pressemitteilung, mit der das Unternehmen auf eine ungewöhnliche Spende auf sich aufmerksam macht.

„Durch die Hamsterkäufe bleiben in den Supermärkten nur noch wenige Lebensmittel übrig und die Tafeln in Deutschland können kaum noch Lebensmittel an Bedürftige ausgeben. Gleichzeitig schließen die Behörden die Gastronomie. Deshalb haben wir heute alle frischen Lebensmittel aus dem Welde Brauhaus für die Tafel Mannheim gespendet“, sagt Brauerei-Geschäftsführer Max Spielmann dieser Zeitung.

„Ihr seid unsere Rettung“

„Mit insgesamt 30 Kisten frischem Salat, Gemüse, Kartoffelsalat und anderen Lebensmitteln konnten wir die Tafel unterstützen“, ergänzt Robert Nürnberger. „Ihr rettet uns heute“, hat der Mitarbeiter der Tafel bei der Abholung gesagt.

„Wir sind absolut gegen die Verschwendung von Lebensmitteln und werden die Ware im kommenden Monat nicht aufbrauchen können. Daher war es für uns selbstverständlich, sie den Menschen zu schenken, die davon zu wenig haben. Solidarität ist das Gebot der Stunde“, meint Max Spielmann weiter. Und er fordert seine Kollegen aus anderen Gaststätten auf: „Folgt unserem Beispiel! Zu viel gehamstert? Dann teilt es mit den Menschen, die sich das Hamstern nicht leisten konnten, die sprichwörtlich von der Hand in den Mund oder gar auf der Straße leben. Spendet überzählige Lebensmittel an die Tafel, denkt beim Einkaufen auch an Nachbarn aus der Risikogruppe und fragt, ob ihr was mitbringen könnt.“

Und ganz wichtig ist den Welde-Leuten eine Botschaft: „Kauft nur, nur so viel ihr braucht, dann ist für alle genug da.“ jüg

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