Schwetzingen

Am Ende nur Körner übrig

Fred Fuchs weiß, wie Mähdrescher funktionieren

Puh, da habe ich noch einmal Glück gehabt. Ich lag vor einigen Tagen mit Harry Hase gemütlich in einem Getreidefeld, als plötzlich ein riesiges lautes Gerät auftauchte. Wir sind blitzschnell aufgestanden und davongerannt. Harry wusste, was das für ein Ding ist - ein Mähdrescher. Überall auf den Feldern waren sie in den vergangenen Tagen unterwegs, denn damit ernten die Landwirte Getreide - Roggen, Gerste, Weizen oder Hafer. Die meisten Felder sind schon abgeerntet. So ein Mähdrescher hat vor-ne ein riesiges Schneidewerkzeug. Damit wird das Getreide ziemlich weit unten abgeschnitten und ins Innere befördert. Dort befindet sich eine Trommel wie bei einer Waschmaschine, nur viel größer. Sie dreht sich mit hoher Geschwindigkeit, wodurch die Getreidekörner aus den Ähren an den Halmen herausgeschlagen werden. Das nennt man dreschen. Anschließend siebt der Mähdrescher das Ganze, so dass am Ende nur die Körner übrigbleiben, die in einem Behälter gesammelt und auf einen Anhänger verladen werden. Aus den Körnern macht man zum Beispiel Mehl fürs Brotbacken, Grieß oder Haferflocken, verwendet es zum Bierbrauen oder als Tierfutter. Übrig bleibt das Stroh, das entweder geschnitten auf den Feldern verteilt oder zu großen Ballen gepresst wird. Oft wird es für die Tiere im Stall als Unterlage verwendet.

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