Schwetzingen

Hebel-Gymnasium Als Partnerschule bei Explore Science dabei

Anschauliche Astronomie

Archivartikel

Astronomie war das Thema der naturwissenschaftlichen Erlebnistage „Explore Science“ im Mannheimer Luisenpark. Das Hebel-Gymnasium war erneut Partnerschule der von der Klaus-Tschira-Stiftung organisierten Mitmachausstellung. Astronomielehrer Enrico Malz hatte reizvolle Stationen zum Selberforschen entwickelt, heißt es in einer Mitteilung der Schule.

Wie misst man in der Astronomie die Entfernung, die Helligkeit, die Oberflächentemperatur oder die chemische Zusammensetzung eines Sterns? Diese Methoden konnten die Gäste rund um das Zelt des Hebel-Gymnasiums kennenlernen und selber ausprobieren. Mit der Parallaxenmethode werden Entfernungen naher Sterne berechnet. Im Luisenpark ermittelten die Besucher mithilfe von zwei Theodoliten unter anderem die Höhe des Fernsehturms.

Übrigens revolutionieren die Ergebnisse, die der Gaia-Satellit durch die Parallaxen-Vermessung von über einer Milliarde Sterne liefert, durch die neuen, riesigen Datenmengen gerade die Astronomie.

Bei der Spektroskopie wird das Licht eines Sterns in seine Farben zerlegt, was dann Aufschluss über seine Atmosphäre gibt. Bei der Station wurde das Licht einer Glühbirne und das einer Wasserstofflampe untersucht. Und wie sehr sich doch das Auge täuschen kann, wenn es die Helligkeit einschätzen soll, zeigte die Station mit der Magnitudenbox. Obwohl das Auge meint, dass die Helligkeit der sechs Lampen linear wachse, steigt die Leistung der Lampen sogar etwa exponentiell an.

Für diese Projekte haben außer Enrico Malz auch die Lehrer Florian Seitz und Heiko Stangl ihre Schüler aus den beiden Astronomiekursen der Oberstufe sowie die Zehntklässler aus den NwT-Klassen (Naturwissenschaft und Technik) eingebunden. Die Hebelianer hatten auf diese Art ihre Freude, den interessierten „Explore Science“-Besuchern Methoden der Astronomie so anschaulich zu erklären. bs

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