Schwetzingen

Postzustellung Bernd Bauer ärgert sich über den Kundenservice

„Ansprechpartner vor Ort fehlt eben!“

Archivartikel

Unsere Geschichte über die mangelhafte Briefzustellung bei der Deutschen Post hat zahlreiche Reaktionen hervorgerufen. Vor allem mit den unklaren Folgen, was denn mit der nicht zugestellten Post passiert ist, beschäftigt sich auch unser Leser Bernd Bauer. Er schreibt: „ Jahrzehnte lang gab’s keine Probleme mit der Zustellung und jetzt die enormen Schwierigkeiten.“

Dann schildert er sein Beispiel: „Ich bekam im Juli vier Mahnungen, hatte die zugehörigen Rechnungen aber nie erhalten. Auch bei meinen Nachbarn Dr. Scholz, Dr. Scheid und R. Schuhmann gab es dasselbe Problem: es kamen Mahnungen, aber die Rechnungen waren nicht da. Was uns Sorgen macht: Was wurde nicht zugestellt, von dem wir bis heute nichts wissen?“

Die Zustellung von Post ist sehr sensibel, der Zusteller sollte eine Vertrauensperson sein. Unsere „Chefzustellerin“ ist so eine Person. Sie kennt die Probleme. Aber sie ist seit geraumer Zeit nicht mehr allein bei uns zuständig. Am 15. Juli habe ich der Post diese Probleme geschildert. Am 29. August, also mehr als ein Monat später, bekam ich die Antwort: „Selbstverständlich legen wir auf eine zuverlässige Postauslieferung großen Wert. Deshalb haben wir uns sofort mit der für Schwetzingen zuständigen Betriebsleitung in Verbindung gesetzt. Diese teilt uns mit, dass der Zustellbezirk in den letzten Wochen durchgängig mit der Stammzustellerin und deren zuverlässiger Vertretung besetzt war. Diese Mitarbeiter kennen Ihre Anschrift und stellen die vorliegenden Sendungen über Ihren Briefkasten zu.“

Auf gut Deutsch: „Wir Betroffene haben offenbar Wahrnehmungsstörungen, kein Wort, darüber, dass es tatsächlich Probleme gab, wie man es nun der SZ bestätigt hat. Der telefonische Kundenservice ist wenig zielführend und Nachforschungsanträge kann ich ja nur von Sendungen beantragen, die ich auch kenne, aber genau das ist ja unser Problem. Was fehlt ist ein Ansprechpartner vor Ort, aber das ist vermutlich nicht gewollt“, schreibt Bernd Bauer. jüg

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