Schwetzingen

SovD Gedichte und Volkslieder bei der Muttertagsfeier

asd

„Die Mütter mit viel oder wenisch Geld, sinn für uns Männer un die Kinner des Liebschde vun der Welt“, Oskar Hardung hat gereimt auf den Punkt gebracht, was am gestrigen Sonntag allenthalben gefeiert wurde und beim Sozialverband Schwetzingen-Neulussheim (SovD) schon am Samstag auf der Tagesordnung stand.

„Es ist ein gemütlicher Nachmittag mit ein wenig Gesang, ein wenig Gedichte und viel Spaß an der Gemeinsamkeit“, schilderte die neue Vorsitzende des Sozialverbands, Ursula Bäuerlein, was die vielen Gäste von der AWO, aus dem Altersheim, und aus befreundeten Vereinen erwartete. Das Ambiente dafür mit frischen roten Tulpen, kleinen roten Pappherzen und Schokokäfern, dazu roten Servietten hatte Henny Martin gezaubert. Für den Service mit Kaffee, Kuchen und Getränken sorgte das bewährte Team aus den Reihen des SovD.

Während die erste Charge Kuchen in die Münder wanderte und damit die Gespräche unterbrach, stellte sich Bäuerlein zusammen mit ihren drei männlichen Kollegen aus dem Vorstand vor. Viele kannten das Vorstands-Kleeblatt schon, doch war es interessant etwa von Carsten Sauder zu hören, dass er sich auf die Beratung zum Thema Pflegeversicherung spezialisiert hat und „allen Menschen, die Hilfe brauchen“, diese gerne gibt. Lothar Schaal ist nach der Fusion der Neulussheimer Ortsgruppe mit der Schwetzinger weiterhin im Team und stellvertretender Vorsitzender, wie Sauder auch. Schaal kümmert sich unter anderem um die Ausflüge und rief zu Meldungen für die letzten Plätze der Fahrt 2018 auf. Harald Naas behält die Finanzen im Blick und Vorsitzende Ursula Bäuerlein hält alle Fäden in den Händen. Viel Applaus gab es für die Aktiven, die den Verein am Leben halten und dessen notwendigen Unterstützungs- und Hilfsangebote kanalisieren.

Mit dem Sängerbundchor „d’accord“ mit Leiterin Sabine Rebmann kehrte Gesang in die Muttertagsfeier ein. „Volkslieder“, betonte Oskar Hardung, habe man ausgesucht – „die kann jeder.“ Kein Wunder also, dass „Mein Vater war ein Wandersmann“, „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“ oder „Auf, du junger Wandersmann“ lautstark und im großen Kollektivchor weit aus den offenen Fenstern im Bassermann-Haus hinaus klangen.

Hardung gab noch ein Gedicht – „Die Spargelschees“ – zum Besten , erzählte darin, dass „ä Schees hod owe en viereggische Korb, geflochde aus Weide, mid dem dunne Süargelfdraue durch Schwetzinge schreide.“ Aufschlussreich und dank der urigen Sprache auch Garant für den ein oder anderen Lacher, der im Applaus unterging. Im Fluge waren die Stunden vorbei, die Gäste gingen mit klingenden Ohren und kleinen Geschenke beschwingt nach Hause. zesa

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