Schwetzingen

Verein Aktive Bürger Nach Messung der Stickoxid-Belastung in der Zähringerstraße Maßnahmen von der Stadtverwaltung gefordert

Atemluft verbessern und Lärmbelästigung reduzieren

Der Verein Aktive Bürger Schwetzingen und Hans-Jürgen Haseley, Anwohner in der Zähringer Straße, haben in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH), von 1. bis 28. Februar eine Messung der Stickoxid (NOX)-Belastung der Atemluft in der Zähringerstraße vorgenommen. Mitte März stand das Ergebnis fest.

„Die gute Nachricht ist, dass der Messwert mit 33 Mikrogramm (µg) pro Kubikmeter unter dem von der EU festgelegten Grenzwert von 40 µg/m³ liegt“, schreibt der Verein in einer Pressemitteilung.

Bei der Betrachtung dieses Wertes müsse berücksichtigt werden, dass es sich um einen Mittelwert handelt, da die Messung dauerhaft über den gesamten Zeitraum erfolgt. Da die Messung nicht die verkehrsreichere Zeit am Tag, sondern auch die verkehrsarmen Nachtstunden umfasse, an denen kaum oder keine NOX-Emission stadtfindet.

Es gebe also Tagesspitzen, bei denen die NOX-Belastung den Grenzwert von 40 µg/m³ zumindest temporär deutlich überschreitet.

Nimmt man die exorbitante Lärmbelästigung durch den starken Verkehr hinzu, seien die Anwohner der Zähringerstraße mit hohen gesundheitlichen Risiken belastet.

„Wir, der Verein Aktive Bürger Schwetzingen, halten diesen Zustand für bedenklich und fragen die Stadtverwaltung, welche Maßnahmen sie einzuleiten gedenkt, um eine Verbesserung der Atemluft und die Lärmbelästigung für die dort lebenden Schwetzinger Bürger auf ein verträgliches Maß zu reduzieren“, heißt es weiter.

Nach Ansicht des Vereins Aktive Bürger sei die Stadtverwaltung gefordert, mit den übergeordneten Behörden und den Bürgern eine Lösung zu erarbeiten. Die Maßnahmen hierfür sollten nicht an den Kosten scheitern. zg

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