Schwetzingen

Ehrhart-Schott-Schule Führst du schon oder wirst du geführt – Impulsabend für angehende Techniker

Auch mal sich selbst loben

Archivartikel

Das war mal eine spannende Veranstaltung: An der Ehrhart-Schott-Schule gab es jetzt einen Impulsabend mit 20 hochmotivierten, angehenden, staatlich geprüften Technikern der Klassen FTMT3 und FTMT2. Der Unternehmensberater Georg Schütz von „OT-openTransformation“ in Heidelberg konnte für ein Führungskräftecoaching gewonnen werden. Das Unternehmen setzt bei den Coachings auf die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und möchte aus den Teilnehmern erfolgreiche Menschen in erfolgreichen Firmen machen.

So führte er mit Bezug zum Unterricht in betrieblicher Kommunikation in zwei Stunden durch das Thema „Führung in 3D – die Flexibilität von Führungsverhalten erhöhen und effizienter führen“. Führung kann nämlich gut oder schlecht sein. Nur wer sich damit auseinandersetze, könne sie verändern. Gerade die angehenden Techniker sollen ja künftig Führungsaufgaben innehaben und unsere Zukunft sein.

Frei nach dem Motto nur Offenheit kann zu Veränderung führen, beschäftigten sich die Schüler mit der Frage: Was bedeutet überhaupt Führung in 3D? Dabei stand mittels eines interaktiven Einstiegs die Vorstellung des Modells im Fokus. Die Aspekte der Beziehung zwischen Chef und Mitarbeitern, die Aufgabenseite mit Zahlen, Daten und Fakten, die Partizipation beim Führen und die Rolle des Ichs wurden hierfür besonders beleuchtet.

Dazu arbeiteten die Teilnehmer in Teams von fünf Personen zusammen, aufgeteilt auf vier Räume. Die erste Gruppe überlegte sich, wodurch man Beziehungen verbessern kann. Bei der zweiten Gruppe ging es um Zahlen, Daten und Fakten. Wenn diese aktuell im Fokus stünden, stelle sich die Frage, wie das dem Gegenüber vermittelt werden könne und wie sich das in einem Gespräch äußere. Die dritte Gruppe beschäftigte sich mit der Partizipation und wie eine Führungskraft durch Partizipation führen kann. Dabei helfen Kleinigkeiten wie beispielsweise Gegen- oder Rückfragen stellen. Bei der vierten Gruppe stand das Ich im Zentrum, denn die eigenen Befindlichkeiten bedingten viele andere Aspekte. So erkannten die Teilnehmer, wie bedeutsam es sei, sich selbst für gut Gelungenes zu loben.

Eine produktive Arbeitsphase brachte so Ergebnisse hervor, die die Teilnehmer zum Nachdenken anregten und ihnen Lösungsmöglichkeiten mit auf den Weg gaben. Damit endete ein gelungener Abend, der die zukünftigen Führungskräfte nachhaltig prägen wird. zg

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