Schwetzingen

Karl-Wörn-Haus Zwei neue Motivbänke schmücken den Außenbereich des städtischen Museums

Auf Geschichte Platz nehmen

Archivartikel

Zwei Motivbänke zur Schwetzinger Stadtgeschichte zieren jetzt auch den Außenbereich des Karl-Wörn-Hauses. Vor der Vorstandssitzung des Förderkreises für die städtischen Sammlungen wurden die neuen Bänke ihrer Bestimmung übergeben.

Die Entwürfe stammen von Grafiker Klaus-Peter Deimann, der Bauhof hat die schönen Sitzgelegenheiten wie gewohnt angefertigt. Museumsleiter Lars Maurer freute sich, dass der immer wieder von Vandalismus heimgesuchte Platz neben dem Museum nun schön hergerichtet worden ist. Die letzte Außenausstellung zu den Bandkeramikern hatte abgebaut werden müssen, weil die Palisaden und Holzpfähle zum großen Teil beschädigt worden waren.

„Viele Gäste unserer Stadt bewundern diese tollen Bänke“, sagte Förderkreis-Vorsitzender Oberbürgermeister Dr. René Pöltl. Die Motivbänke, eine Idee zum Stadtjubiläum, seien schon „in die halbe Welt“ gegangen. Die neuen Bänke würden hoffentlich unversehrt zum Rothackerschen Haus am Alten Messplatz, wo das Stadtmuseum eingerichtet wird, weiterziehen. Die eine Bank zeigt ein typisches Langhaus aus der Frühzeit des Siedlungsplatzes Schwetzingen. Daneben ist ein als „Kumpf“ bezeichnetes Maßgefäß zu sehen. Die andere Bank hat in der Mitte das Reitersymbol aus der Merowingerzeit, das 1988 bei Ausgrabungen an der Lindenstraße gefunden wurde und heute das Wahrzeichen des Karl-Wörn-Hauses ist. Daneben prangen Goldfibeln und Fibeln mit Vogelmotiv. Die Schnallen wurden als Gewandnadeln von der Bronzezeit bis zum Hochmittelalter verwendet. vw

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