Schwetzingen

Kurfürstlicher Weihnachtsmarkt Stadt zieht positive Zwischenbilanz / Selbst der etwas ungemütlichere Sonntag hält die Menschen nicht vom Besuch ab

Auftakt hätte kaum besser sein können

Das erste Wochenende des kurfürstlichen Weihnachtsmarktes hat so geendet, wie es am Donnerstag begonnen hat – mit großem Besucherandrang und guter Stimmung. „Wir sind absolut zufrieden“, zog Christiane Drechsler gestern Abend eine erste Bilanz. Die Leiterin der Touristinformation ist ja mit ihrem Team für die Organisation zuständig und deshalb doppelt glücklich, wenn alles reibungslos abläuft.

„Wir können ja nicht jeden Tag so ein Glück mit dem Wetter haben“, schmunzelte sie etwas, weil nach den drei Bilderbuchtagen zum Start (allein am Donnerstagabend waren es weiter über 3500 Besucher) gestern etwas Regen und Wind im Spiel waren. Dem Andrang tat das aber überhaupt keinen Abbruch. Und es zeigte sich erneut, dass die Verlegung der Bühne ans Palais Hirsch ein kluger Schachzug war. „Da war jetzt richtig Platz“, freute sich Drechsler. Das war vor allem am Nachmittag und Abend notwendig, als die Besucher immer mehr wurden.

Den Samstag hatte der Programmpunkt „Margret änd Fränds meets Weihnachtsmarkt“ eröffnet – unter dem sich niemand etwas vorstellen konnte. Aber Margret alias Sandra Lainer war mit ihrem weihnachtlichen Comedy-Gebabbel auf Kurpfälzisch und den köstlichen Übersetzungen von englischen Weihnachtshits ein Knüller.

Zaubershow und Musik

Am Sonntag begann das Bühnenprogramm magisch. In Hogwarts steht das Weihnachtsfest vor der Tür. Der Zauberlehrer schafft es nicht, es allein zu organisieren. Mit Unterstützung der Kinder gelingt dies in einer Zaubershow. Michael Schreiber aus Leipzig zeigte verblüffende Tricks und band die Kleinen in das Programm ein. „Selbstverständlich zaubern die Kinder mit“, sagte er.

Als es dunkel wurde, sorgte der Musikverein Plankstadt mit seiner Bigband für die passende Stimmung. Nicht nur Trompeten und Querflöten erklangen unter der Leitung von Dirigent Patrick Wewel. Isabelle Specht und Liane Feurer bezauberten mit ihren tollen Stimmen die Zuschauer – ob mit „Back to Black“ von Amy Winehouse oder „Santa Baby“ von Madonna.

„Pop trifft Klassik – Klassik trifft Pop“, war das Programm der klassischen Opernsängerin Tanja Hamleh. „Aber passend zur Adventszeit werde ich natürlich auch Weihnachtslieder singen“, erzählte die Schwetzingerin. Ihren Söhnen Paul (4) und Phil (1) widmete sie das Lied „Mehr als ein Wunder“. Aber auch „Auf uns“ und „Liebe ohne Leiden“, sowie „White Christmas“ gab sie zum Besten.

Pause bis Donnerstag

Bis zum Donnerstag ist jetzt Pause auf dem Schlossplatz und im Ehrenhof – dann geht es in die zweite Runde beim kurfürstlichgen Weihnachtsmarkt, unter anderem mit den Partnerstädten. ali/vas

Info: Mehr Bilder gibt’s unter www.schwetzinger-zeitung.de

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