Schwetzingen

Partnerschaft Schrobenhausener Radsportler treffen sich mit Kollegen des RSV Kurpfalz

Aus Bayern hergeradelt

Der Schlossplatz war gestern Nachmittag das Ziel der fünftägigen Radfernfahrt des Radsportvereins (RSV) Schrobenhausen. OB-Stellvertreter Hans-Peter Müller empfing die 35 Radsportler aus der oberbayerischen Partnerstadt vor dem Palais Hirsch.

Die Rennradfahrer hatten ihre Etappe gestern Morgen in Schwäbisch Hall begonnen und waren mittags von zehn Fahrern des Radsportvereins (RSV) Kurpfalz Schwetzingen unter der Leitung des Vorsitzenden Jürgen Keller in Sinsheim-Steinsfurt abgeholt worden. Die Schrobenhausener legten auf der Fahrt in die Kurpfalz in zwei Etappen 265 Kilometer zurück. Nach Donauwörth am Rand des Nördlinger Ries und Ellwangen sowie Bopfingen und Schwäbisch Hall ging es das Kochertal entlang bis Bad Friedrichshall und von dort über den Neckar. Einer der Gruppe – Wilhelm Lehmeier – startete gestern um 3 Uhr sogar in Neuschwetzingen und fuhr die komplette Route nach Schwetzingen am Stück. Er kam zeitgleich mit dem Trupp an. Hans-Peter Müller, selbst lange Jahre Rennradfahrer, freute sich, dass der Radsportverein unter seinem Vorsitzenden Franz Kistler die Spargelstadt als Ziel der Etappenfahrt auserkoren hatte. Er ziehe seinen Hut vor so einem aktiven Verein. Aber auch die Schwetzinger Radsportler brauchten sich nicht zu verstecken. Er selbst habe mit der sportlichen Gruppe zweimal nach Lunéville und jeweils einmal nach Pápa in Ungarn und ins italienische Spoleto radeln dürfen. Kistler und seine Vorstandskollegen Tanja Staimer und Toni Reisner dankten für den herzlichen Empfang.

Bei kühlen Getränken und Laugengebäck im Palais Hirsch wurden Geschenke ausgetauscht. Die Gäste aus der Partnerstadt übernachteten im Hotel „Zum Erbprinzen“ am Schlossplatz. Gestern Abend durften sich die müden Pedalritter an einem deftigen Mahl im Gewölbekeller des Brauhauses „Zum Ritter“ laben.

Schnuppertour in der Region

Heute gibt es eine Pause, allerdings mit einem sportlichen Programm: Nach Stadtführung und Schlossgartenbesichtigung starten die Rennradler mit den Freunden vom RSV in Richtung Speyer und in die Pfalz. Morgen steht die 295 Kilometer lange Rücktour auf dem Programm: Über Bruchsal, Besigheim und Marbach erreicht die Gruppe ihr Etappenziel Schwäbisch Gmünd. Am Feiertag „Maria Himmelfahrt“ am Mittwoch führt das letzte Teilstück von 140 Kilometern dann über die europäische Wasserscheide zwischen Rhein und Donau bei Lauterburg und Heidenheim an der Brenz und Wertingen wieder nach Hause. vw

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