Schwetzingen

Hospizgemeinschaft Bald Fristende zur Kurs-Anmeldung / Erstseminar ohne Verpflichtung

Ausbildung zum letzten Wegbegleiter

Archivartikel

Region.Die Hospizgemeinschaft begleitet seit 1996 in Schwetzingen, Brühl, Hockenheim, Ketsch, Oftersheim und Plankstadt sterbende Menschen und ihre Angehörigen auf ehrenamtlicher Basis. Sie konnte in vielen hundert Fällen Berater und Begleiter in schwierigen Zeiten sein, heißt es in einer Pressemitteilung.

Derzeit zählt die Regionalgruppe Schwetzingen über 160 Mitglieder, von denen 29 für die aktive Arbeit ausgebildet sind. Dieser Kreis soll erweitert werden, um der steigenden Nachfrage nach Begleitung und Beratung gerecht werden zu können.

Deshalb wird in diesem Jahr eine qualifizierte Vorbereitung angeboten, die auf dem Curriculum für Hospizbegleiter der Internationalen Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand (IGSL) basiert und bundesweit anerkannt wird. Am Anfang steht ein Einführungsseminar vom 1. bis 3. Februar, an welchem alle teilnehmen können, die sich mit ihren Erfahrungen, Wünschen und Ängsten zum Thema Sterben und Tod auseinandersetzen möchten, auch wenn eine aktive Mitarbeit als Hospizbegleiter nicht geplant ist.

Die Teilnahme ist Voraussetzung, aber keine Verpflichtung zur Anmeldung an der eigentlichen Qualifizierung als Hospizbegleiter.

Anschließend finden drei Wochenendseminare, ein Übungsvormittag, zwei Vorträge und ein Praktikum von 45 Stunden bei einem Pflegedienst oder einer Sozialstation, in einem Pflegeheim und/oder ineinem stationären Hospiz statt.

Wer sich grundsätzlich über Art und Umfang der ehrenamtlichen Arbeit als Hospizbegleiter informieren möchte, vereinbart einen Termin mit der Koordinatorin Claudia Dieter. Die Anmeldefrist endet bereits am Montag, 14. Januar. zg

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